IG Lombard – Peter Stütz antwortet uns auf Presseanfrage

Sehr geehrter Herr Bremer,

zu Ihrer Email vom heutigen Tage möchte ich wie folgt Stellung nehmen:

Ich und weitere 5 Kollegen haben die IG sowohl als Anleger und / oder auch als Vermittler gegründet. Ich bin selbst mit einem hohen Betrag am Lombard Classic 2 beteiligt und wie ich es auch in meinem Anschreiben zum Ausdruck gebracht habe, besorgt über die Entwicklung der letzten Monate. Ferner habe ich die Anlage auch meinen Kunden beraten, denen ich mich verpflichtet fühle. Das von Ihnen angesprochene „Eingeständnis“ einer eigenen Haftung („Selbstschutz“) weise ich ausdrücklich zurück. Ich habe die Beteiligungen stets nach bestem Wissen und Gewissen meinen Kunden empfohlen. Ich empfinde es als nicht verwerflich, mich für meine Mandanten auch dann einzusetzen, wenn es mal nicht „glatt“ läuft. Die Kanzlei Klumpe habe ich gebeten, mich bei der Gründung der IG anwaltlich zu beraten. Die Kanzlei ist mir aus meiner langjährigen Tätigkeit in der Branche gut bekannt.

Den Vorwurf der „Mandantenfängerei“ weise ich ebenfalls zurück. Ziel der IG ist es, die bisherigen Geschäftsvorgänge zu überprüfen und die Interessen der Anleger bei der Abwicklung der Fonds wahrzunehmen. Hierfür bedürfen wir natürlich auch einer anwaltlichen Beratung. Auf keinen Fall wird die IG aber ihre Mitglieder dazu aufrufen, der Kanzlei Klumpe / Herrn Rechtsanwalt Dr. Sieprath ein Mandat zu erteilen. Die weiteren Ziele und sonstigen Argumente und Hinweise entnehmen Sie bitte meinem Schreiben, die Ihnen ja vorliegen.

Das Anschreiben habe ich über mein Büro versandt, d.h. meine Firma hat sämtliche Kosten getragen. Im Übrigen teile ich mit, dass ich – abgesehen von einigen Vermittlern – ausschließlich nur meine eigenen Kunden angeschrieben habe und entgegen Ihrer Annahme keine „fremden“ Adressen verwendet habe. Warum dies ein Fall für den „Datenschutzbeauftragten“ sein sollte, kann ich nicht erkennen.

Abschließend möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es aus meiner Sicht der beste Weg ist, die optimale Verwertung der Pfandgüter zu erreichen. Dann sollten die Anleger, also auch ich, einen Großteil ihres Geldes wiedererhalten. Ich möchte Sie daher bitten, unser Anliegen zu unterstützen. Gerne nehmen wir insofern Ihre konkreten Vorschläge entgegen.

 

mit freundlichen Grüßen

 

Peter Stütz

 

WSB Finanzdienste GmbH

Gesellschaft für wirtschaftlich sozialintegrative Beratung mbH

Geschäftsführer Peter Stütz

 

12 Kommentare

  1. Marc 22. Februar 2016
    • js 23. Februar 2016
  2. js 22. Februar 2016
    • js 23. Februar 2016
      • js 23. Februar 2016
  3. Hans Kranz 19. Februar 2016
  4. Manni 17. Februar 2016
    • Jo 19. Februar 2016
  5. xxx 11. Dezember 2015
  6. kUnde von WSB 11. Dezember 2015
  7. Sailer 11. Dezember 2015
  8. Dieter 11. Dezember 2015

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