Nvidia macht jetzt endgültig ernst.
Nachdem der Konzern bereits die halbe KI-Welt kontrolliert, greift Jensen Huang nun auch noch Intel, AMD, Apple und praktisch alles an, was irgendwo einen Prozessor besitzt.
Der neue „RTX Spark“-Chip soll laut Nvidia nämlich nichts Geringeres sein als die Zukunft des Computers.
Natürlich.
Was sonst.
Inzwischen präsentiert jede Techfirma ihre Produkte ungefähr so bescheiden wie mittelalterliche Könige ihre Weltherrschaft.
Der Clou:
Nvidia baut jetzt erstmals einen „Superchip“, der Grafikprozessor und Hauptprozessor kombiniert.
Also quasi:
„Warum noch Partner haben, wenn man einfach alles selbst übernehmen kann?“
Intel dürfte beim Lesen der Präsentation vermutlich leise geweint haben.
Apple vermutlich arrogant gelächelt.
Und AMD hat wahrscheinlich erstmal hektisch die nächste Pressemitteilung geschrieben.
Besonders schön:
Nvidia verkauft die ganze Sache natürlich nicht einfach als neuen Prozessor.
Nein.
Es geht um nichts weniger als die totale KI-Revolution direkt im Wohnzimmer.
Bisher liefen viele KI-Anwendungen in gigantischen Rechenzentren mit absurd hohem Stromverbrauch.
Jetzt soll derselbe Wahnsinn künftig einfach zuhause stattfinden.
Herzlichen Glückwunsch:
Die Heizkosten der Zukunft heißen dann vermutlich nicht mehr Gasrechnung, sondern „lokale KI-Berechnung“.
Natürlich richtet sich der Chip angeblich vor allem an Entwickler.
Also jene Menschen, die inzwischen monatlich vierstellige Summen an KI-Abos bezahlen, damit ihnen ein Chatbot erklärt, warum ihr Programm nicht funktioniert.
Und Nvidia dachte sich offenbar:
„Warum sollen OpenAI und Anthropic allein Milliarden verdienen?“
Also baut man jetzt einfach eigene Hardware, damit künftig jeder seine private Mini-KI zuhause betreiben kann.
Wahrscheinlich bald inklusive:
- persönlichem Stromausfall,
- Lüftergeräuschen wie am Flughafen
und - einer Wohnungstemperatur von 38 Grad.
Besonders ironisch:
Microsofts jahrzehntelange „Wintel“-Partnerschaft mit Intel könnte jetzt endgültig zerbröseln.
Früher hieß der Standard:
Windows + Intel.
Heute lautet die neue Tech-Religion offenbar:
„Irgendwas mit KI und Nvidia.“
Und genau da wird es langsam absurd.
Denn Nvidia entwickelt sich inzwischen von einem Grafikkartenhersteller zu einer Art globalem KI-Betriebssystem mit eigener Weltordnung.
Erst kontrolliert man die Rechenzentren.
Dann die KI-Chips.
Jetzt die PCs.
Morgen vermutlich Kühlschränke, Kaffeemaschinen und Toaster mit neuronalen Netzwerken.
Die eigentliche Frage lautet inzwischen nicht mehr:
„Welche Firma baut noch KI?“
Sondern:
„Welche Firma konkurriert eigentlich noch NICHT mit Nvidia?“
Denn egal ob:
- Intel,
- AMD,
- Apple,
- Qualcomm,
- OpenAI
oder - Anthropic —
am Ende sitzt Nvidia inzwischen überall mit am Tisch.
Und kassiert meistens trotzdem mit.
Vielleicht heißt die Zukunft der Techbranche wirklich irgendwann nur noch:
„One Company.“
Mit Jensen Huang als freundlich lächelndem KI-Kaiser in Lederjacke.
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