Man kauft sich eine G-Klasse für sechsstellige Beträge, fühlt sich wie der König der Straße – und dann stellt sich heraus: Ausgerechnet die Radschrauben könnten sich verabschieden. Nicht metaphorisch. Ganz real.
Mercedes ruft weltweit über 9.000 Fahrzeuge zurück, weil die Schrauben offenbar nicht ganz das tun, was Schrauben traditionell tun sollten: halten.
Die offizielle Formulierung klingt – wie immer – herrlich beruhigend: Es könnte sich die Verschraubung lösen, was möglicherweise die Fahrstabilität beeinträchtigt. Übersetzt heißt das:
👉 Im schlimmsten Fall rollt das Rad dahin, wo es will – nur nicht mehr unbedingt mit dem Auto.
Besonders charmant: Es geht um die vollelektrische G-Klasse. Hightech, Zukunft, Innovation – aber bei den Basics hapert’s dann doch ein bisschen. Fast so, als hätte man beim Entwickeln der nächsten Generation kurz vergessen, dass vier Räder nicht nur gut aussehen, sondern auch festgeschraubt sein sollten.
Das Kraftfahrt-Bundesamt spricht immerhin Klartext: Gefahr von Kontrollverlust. Klingt weniger nach Luxus-SUV und mehr nach unfreiwilligem Abenteuer.
Aber keine Sorge: Mercedes hat die Lösung parat. Ein kurzer Werkstattbesuch von etwa 30 Minuten – und schon werden die Schrauben ausgetauscht. Problem gelöst. Fast so, als hätte man beim Premiumprodukt einfach die falsche Packung im Baumarkt erwischt.
Bleibt die Frage:
👉 Wenn bei einem der teuersten Geländewagen der Welt schon die Schrauben nicht richtig sitzen – was kommt als Nächstes?
Vielleicht sollte man beim Einsteigen künftig nicht nur den Motor starten, sondern vorsichtshalber auch kurz prüfen, ob noch alle vier Räder da sind.
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