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Ghislaine Maxwell: Aussagen entlasten Trump im Epstein-Skandal

geralt (CC0), Pixabay
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Die inhaftierte Ghislaine Maxwell, enge Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, hat in Vernehmungen US-Präsident Donald Trump entlastet. Laut Mitschriften, die das Justizministerium am Freitag veröffentlichte, erklärte Maxwell, sie habe Trump „nie in unangemessener Umgebung“ gesehen. Auch gegenüber anderen Personen habe er sich nicht unangebracht verhalten.

Hintergrund der Aussagen

Die nun freigegebenen Protokolle stammen aus Befragungen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Epstein und dessen Umfeld. Trump, der Epstein aus früheren Jahren kannte, war in den Medien immer wieder mit dem Skandal in Verbindung gebracht worden. Beweise für eine direkte Verwicklung gab es jedoch bislang nicht.

Maxwell verurteilt

Ghislaine Maxwell war 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Ein US-Gericht befand sie schuldig, Epstein bei der Anbahnung und Durchführung des sexuellen Missbrauchs minderjähriger Mädchen unterstützt zu haben. Ihre Rolle galt als entscheidend dafür, dass Epstein über Jahre hinweg junge Frauen in sein Umfeld locken konnte.

Politische Brisanz

Die Aussagen Maxwells könnten Trump politisch entlasten, da sie Vorwürfe gegen ihn abschwächen. Gleichwohl bleibt der Epstein-Skandal in den USA ein hochsensibles Thema, das immer wieder für Diskussionen über Machtmissbrauch, Netzwerke einflussreicher Männer und die Verantwortung politischer Eliten sorgt.

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