Nur fünf Monate, nachdem die islamisch-konservative AKP erstmals seit ihrer Regierungsübernahme im Jahr 2002 ihre absolute Mehrheit verloren hat, kann die Partei von Präsident Recep Tayyip Erdogan die Türkei wieder alleine regieren. Beobachter sprechen von einem gewagten Kalkül, das entgegen allen Umfragen nun auch aufgegangen sei. Während Premier Ahmet Davutoglu vor jubelnden AKP-Anhängern den „Tag des Sieges“ zelebrierte, beklagte die prokurdische HDP den aus ihrer Sicht unfairen Wahlkampf: „Von einer gleichberechtigten Wahl kann keine Rede sein“.
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