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Geplanter Anschlag vereitelt: Ex-Polizist vor Festival festgenommen

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US-Behörden haben einen ehemaligen Polizeibeamten festgenommen, der nach bisherigen Erkenntnissen einen Anschlag auf ein großes Festival in New Orleans geplant haben soll. Der 45-Jährige wurde in einem Hotel im Bundesstaat Florida ohne Widerstand festgenommen. In seinem Zimmer fanden Ermittler eine Schusswaffe sowie rund 200 Schuss Munition.

Nach Angaben der Behörden gab es Hinweise darauf, dass der Mann zu einer Veranstaltung in New Orleans reisen wollte, um dort ein Massaker zu verüben und anschließend durch Polizeieinsatz zu sterben. Im Raum steht zudem, dass er zuvor rassistische Gewaltfantasien geäußert haben soll. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl wegen Bedrohung vor.

Die Festnahme erfolgte im Vorfeld des bekannten Jazz & Heritage Festivals, das jährlich mehrere hunderttausend Besucher anzieht. Ob genau dieses Event Ziel des mutmaßlichen Plans war, wurde offiziell nicht bestätigt. Die Veranstalter zeigten sich jedoch erleichtert und dankten den Sicherheitsbehörden für ihr Eingreifen.

Besonders brisant: Der Beschuldigte war über Jahre hinweg selbst im Polizeidienst tätig. Er arbeitete für mehrere Behörden in North Carolina, zuletzt noch im Jahr 2025. Zwischenzeitlich wurde er sogar als „Officer of the Month“ ausgezeichnet. Erst im vergangenen Jahr schied er endgültig aus dem Dienst aus.

Ermittlungen zufolge hatten Angehörige den Mann kurz zuvor als vermisst gemeldet und auf mögliche Selbstgefährdung hingewiesen. Zudem soll er im Besitz einer Waffe gewesen sein und entsprechende Drohungen geäußert haben. Da es zunächst kein konkretes Opfer gab, konnten die Behörden jedoch nicht unmittelbar eingreifen.

Erst durch die Zusammenarbeit mehrerer Polizeibehörden sowie den Einsatz moderner Überwachungstechnologie konnte der Aufenthaltsort des Verdächtigen schließlich ermittelt werden. Kennzeichenerfassungssysteme spielten dabei eine zentrale Rolle.

Die Ermittlungen laufen weiter, auch das FBI ist eingebunden. Offizielle Stellen betonen, dass aktuell keine konkrete Gefährdung für Veranstaltungen in Louisiana besteht. Gleichzeitig wird der Fall als Beispiel dafür gewertet, wie entscheidend koordinierte Zusammenarbeit und schnelle Informationsweitergabe sein können, um mögliche Gewalttaten rechtzeitig zu verhindern.

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