Manchmal ändern sich Polizeiermittlungen schneller als ein NFL-Quarterback seine Spielzüge.
Im Fall von Jets-Spielmacher Geno Smith erklärte die Polizei im floridianischen Davie zunächst am Nachmittag ganz offiziell: „Der Fall ist abgeschlossen.“
Rund 90 Minuten später kam die Korrektur.
Der Fall ist doch nicht abgeschlossen.
Stattdessen werde die Angelegenheit nun von einem Ermittler erneut geprüft.
Man könnte sagen: Die Untersuchung befand sich für kurze Zeit im Ruhestand und wurde dann überraschend reaktiviert.
Auslöser der Aufregung war ein auf Instagram veröffentlichtes Video. Darin beschuldigt eine Frau den Quarterback, sie angegriffen zu haben. Die Aufnahmen zeigen eine lautstarke Auseinandersetzung vor Smiths Wohnhaus.
Zu hören ist unter anderem, wie Smith die Frau auffordert, sich von seiner Familie fernzuhalten und die Nachbarschaft zu verlassen.
Die Frau läuft anschließend schreiend auf die Straße und ruft um Hilfe. Verfolger sind auf dem Video allerdings keine zu erkennen. Kurz darauf setzt sich der Streit fort, bevor schließlich Polizeibeamte erscheinen.
Festnahmen gab es keine.
Besonders bemerkenswert war weniger das Video selbst als die Kommunikation rund um die Ermittlungen.
Zunächst hieß es von offizieller Seite:
Ermittlungen abgeschlossen.
Dann hieß es:
Moment, doch nicht.
Für Journalisten ist das ungefähr so, als würde ein Schiedsrichter das Spiel abpfeifen, die Fans verlassen bereits das Stadion – und plötzlich werden noch zwei Viertel angehängt.
Die New York Jets und Geno Smith selbst haben sich bislang nicht öffentlich geäußert.
Damit bleibt vorerst unklar, was genau vorgefallen ist und welche Ergebnisse die erneuten Ermittlungen bringen werden.
Fest steht lediglich: Während Millionen Menschen das Video inzwischen gesehen haben, wissen die meisten Beobachter noch immer nicht, was tatsächlich passiert ist.
Und so bleibt dieser Fall vorerst dort, wo heutzutage viele moderne Dramen beginnen:
Zwischen einer Handy-Kamera, sozialen Medien und einer Polizei, die innerhalb von anderthalb Stunden herausfinden musste, dass „abgeschlossen“ offenbar nicht immer „abgeschlossen“ bedeutet.
Charlotte Lange-Geise ist zehn Jahre alt. Ihr Alltag unterscheidet sich grundlegend von...
BeiDie RedaktionMontag, 14.09.2026Im tropischen Pazifik baut sich derzeit ein El Niño auf, der nach...
BeiDie RedaktionMontag, 14.09.2026Krämpfe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen oder ein unangenehmes Völlegefühl: Viele Frauen kennen Beschwerden...
BeiDie RedaktionMontag, 14.09.2026Der Fall des verurteilten Windkraft-Unternehmers Hendrik Holt sorgt erneut für Aufmerksamkeit. Holt...
BeiDie RedaktionSonntag, 13.09.2026
Kommentar hinterlassen