Ein stundenlanges Geiseldrama in einer Bankfiliale im US-Bundesstaat Kalifornien ist am Mittwoch mit dem Tod des Tatverdächtigen beendet worden. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann bei einem Schusswechsel mit Einsatzkräften des FBI getötet.
Der bewaffnete Mann hatte sich seit Dienstag in einem mehrstöckigen Gebäude einer Chase-Bank in Bakersfield verschanzt, rund 180 Kilometer nördlich von Los Angeles. Zunächst waren Einsatzkräfte wegen einer Bombendrohung alarmiert worden.
Während der Verhandlungen konnten bereits am Dienstag zwei Geiseln freikommen. Die übrigen festgehaltenen Personen wurden am Mittwoch unverletzt befreit, teilte die Polizei mit.
Die Behörden hatten während des Einsatzes ein Großaufgebot mobilisiert. Neben Spezialeinheiten kamen unter anderem Verhandlungsführer, Sprengstoffexperten, Hundestaffeln und Drohnenteams zum Einsatz. Auch ein spezielles Geiselrettungsteam des FBI war vor Ort.
Wegen der Bedrohungslage wurden mehrere Straßen gesperrt sowie umliegende Gebäude, darunter das Rathaus und Polizeidienststellen, vorübergehend geschlossen.
Die Hintergründe der Tat sowie mögliche Motive des Mannes sind bislang noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
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