FHH Fondshaus Hamburg Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH & Co. KG-wird da der Niedergang mit eingeläutet?

Aufgrund der Entwicklung in der internationalen Schifffahrt (infolge der Entwicklung des Welthandels, der Erhöhung der in Fahrt befindlichen Tonnage durch hohe Ablieferungen von Neubauten, technischer Entwicklungen, Ratenreduzierungen durch Marktanteilskämpfe etc.) bestehen bei vielen Beteiligungsgesellschaften – teilweise trotz einer bereits durchgeführten Restrukturierung im Berichtsjahr sowie in Vorjahren – finanzielle Engpässe und starker Druck durch die finanzierenden Banken.

Daher wurden bei 16 (Vorjahr 3) verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften Abschreibungen notwendig, weil nicht mehr damit gerechnet wird, dass durch den Betrieb und den späteren Verkauf der jeweiligen Schiffe ausreichende liquide Mittel zur Tilgung der Schiffsfinanzierungsdarlehen und zur vollständigen Rückzahlung der Eigenkapitalbeträge eingehen werden. Dabei wurden die jeweiligen gesellschaftlichen Regelungen zur Reihenfolge der Verteilung des Liquidationserlöses beachtet. Bei weiteren 0 (Vorjahr 0) verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften waren Abschreibungen aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der jeweiligen Gesellschaften vorgenommen worden.

Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB in Höhe von insgesamt TEUR 782 (Vorjahr: TEUR 9) auf Finanzanlagen vorgenommen.

Für Anteile an Beteiligungsgesellschaften ergaben sich im Geschäftsjahr 2015 durch in 2015 geschlossene Verträge bzw. die Liquidation dieser Gesellschaften Abschreibungen in Höhe von 0,8 Mio. EUR.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Ende des Zitates aus der Bilanz

So kann man einen Passus in der Bilanz lesen, die sicherlich die Unternehmenslenker selber auch nachdenklich machen wird, denn gute Nachrichten gibt es seit geraumer Zeit wenig aus dem Hause Fondshaus Hamburg. Kräftebündeln ist da sicherlich der richtige Weg.

FHH Fondshaus Hamburg Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH & Co. KG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der FHH Fondshaus Hamburg Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH & Co. KG zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Personenhandelsgesellschaft.

Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2014 wurden unverändert vorgetragen. Die

Gliederungsvorschriften des § 266 HGB wurden angewendet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Anlehnung an das gesetzliche Gliederungsschema des § 275 Abs. 1 und 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

Mit Kaufvertrag vom 15. November 2013 wurden die Anteile an der Christian F. Ahrenkiel GmbH & Co. KG sowie an den übrigen deutschen und zypriotischen Gesellschaften der Ahrenkiel-Gruppe gemeinsam von der Hamburger MPC-Gruppe und der Reederei Thien & Heyenga übernommen. Der Kaufvertrag regelt die wirtschaftlichen Bedingungen und Maßnahmen zur Sanierung der Gesellschaften. Die im Kaufvertrag vereinbarten aufschiebenden Bedingungen waren zum 31. März 2014 fristgerecht erfüllt, so dass der Kaufvertrag wirksam geworden ist und die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgeht.

Mit notariellem Vertrag vom 21. August 2015 wurden Teile des Vermögens der Ahrenkiel Shipmanagement GmbH & Co. KG als Gesamtheit im Wege der Abspaltung zur Aufnahme auf die FHH Fondshaus Hamburg Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH & Co. KG übertragen. Als Ausgleich dafür erhält die Kommanditistin der Ahrenkiel Shipmanagement GmbH & Co. KG, die Trevamare Management Holding GmbH, eine Beteiligung an der FHH Fondshaus Hamburg Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH & Co. KG.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden im Wesentlichen linear über die betriebsübliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Das Umlaufvermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Unverzinsliche langfristige Forderungen wurden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz für festverzinsliche Wertpapiere abgezinst.

Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages passiviert worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit den Kursen am Entstehungstag. Die Folgebewertung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag wird unter Beachtung des § 256 a HGB vorgenommen.

III. Erläuterungen einzelner Posten der Bilanz zum 31. Dezember 2015 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015

Aufgrund der Entwicklung in der internationalen Schifffahrt (infolge der Entwicklung des Welthandels, der Erhöhung der in Fahrt befindlichen Tonnage durch hohe Ablieferungen von Neubauten, technischer Entwicklungen, Ratenreduzierungen durch Marktanteilskämpfe etc.) bestehen bei vielen Beteiligungsgesellschaften – teilweise trotz einer bereits durchgeführten Restrukturierung im Berichtsjahr sowie in Vorjahren – finanzielle Engpässe und starker Druck durch die finanzierenden Banken. Daher wurden bei 16 (Vorjahr 3) verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften Abschreibungen notwendig, weil nicht mehr damit gerechnet wird, dass durch den Betrieb und den späteren Verkauf der jeweiligen Schiffe ausreichende liquide Mittel zur Tilgung der Schiffsfinanzierungsdarlehen und zur vollständigen Rückzahlung der Eigenkapitalbeträge eingehen werden. Dabei wurden die jeweiligen gesellschaftlichen Regelungen zur Reihenfolge der Verteilung des Liquidationserlöses beachtet. Bei weiteren 0 (Vorjahr 0) verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften waren Abschreibungen aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der jeweiligen Gesellschaften vorgenommen worden.

Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB in Höhe von insgesamt TEUR 782 (Vorjahr: TEUR 9) auf Finanzanlagen vorgenommen.

Für Anteile an Beteiligungsgesellschaften ergaben sich im Geschäftsjahr 2015 durch in 2015 geschlossene Verträge bzw. die Liquidation dieser Gesellschaften Abschreibungen in Höhe von 0,8 Mio. EUR.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

IV. Weitere Angaben

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die FHH Fondshaus Hamburg Verwaltungsgesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH mit Sitz in Hamburg. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Die Anteile werden vollständig von der Gesellschaft gehalten.

Die Geschäftsführung erfolgte durch die Geschäftsführerin der persönlich haftenden Gesellschafterin:

Herr Olaf Staats, Kaufmann, Buxtehude

Der Anteilsbesitz der Gesellschaft ist in der folgenden Liste zusammengestellt:

 

Hamburg, den 20. Februar 2017

Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.15 wurde noch nicht festgestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
II. Sachanlangen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.634,44 5.634,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 218.918,31 358.506,00
2. Beteiligungen 184.198,01 933.150,66
403.116,32 1.291.656,66
408.750,76 1.297.291,10
B.
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.786,54 1,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 430.926,10 635.223,12
– davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr EUR 93.136,63
(Vorjahr EUR 93.136,63)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 452.302,30 226.149,59
– davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr EUR 97.694,09
(Vorjahr EUR 97.694,09)
4. Forderungen gegen Gesellschafter 641.884,12 268.517,77
5. sonstige Vermögensgegenstände 81.883,19 69.312,62
– davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr EUR 19.260,00
(Vorjahr EUR 19.260,00)
– davon aus Steuern EUR 38.320,32
(Vorjahr EUR 0,00) 1.623.782,25 1.199.204,10
II. Guthaben bei Kreditinstituten 868.470,90 104.203,25
2.492.253,15 1.303.407,35
2.901.003,91 2.600.698,45

PASSIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten
1. Festkapital 500.000,00 500.000,00
2. Verrechnungskonto -2.996.363,11 -2.948.801,21
-2.496.363,11 -2.448.801,21
II. Rücklagen 3.845.308,71 3.845.308,71
1.348.945,60 1.396.507,50
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 36.000,00 36.000,00
C. Rückstellungen
Steuerrückstellungen 105.045,00 0,00
sonstige Rückstellungen 1.157.934,23 1.007.683,44
1.262.979,23 1.007.683,44
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 148.325,82 104.968,70
– davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr EUR 66.087,67
(Vorjahr EUR 104.968,70)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.824,62 25.775,97
– davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr EUR 0,00
(Vorjahr EUR 25.775,97)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit 39.071,73 0,00
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
– davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr EUR 0,00
(Vorjahr EUR 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 30.000,00 22.078,06
– davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr EUR 0,00
5. (Vorjahr EUR 24.578,06)
sonstige Verbindlichkeiten 14.856,91 7.684,78
– davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr EUR 0,00
(Vorjahr EUR 7.684,78)
– davon aus Steuern EUR 0,00
(Vorjahr EUR 6.523,15)
253.079,08 160.507,51
2.901.003,91 2.600.698,45

 

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