Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte bei ihrer Sitzung am 29. April den Leitzins voraussichtlich unverändert lassen.
Ökonomen rechnen damit, dass die Spanne bei 3,5 bis 3,75 Prozent bleibt.
Der Grund: Die Fed steckt weiter zwischen zwei Problemen fest – steigender Inflation und einer abkühlenden Arbeitsmarktlage.
Inflation steigt wieder – auch wegen Krieg und Zöllen
Im März kletterte die US-Inflation laut Verbraucherpreisindex von 2,4 auf 3,3 Prozent.
Belastend wirken dabei:
- neue Trump-Zölle
- höhere Ölpreise
- Lieferkettenprobleme durch den Iran-Krieg
- Unsicherheit rund um die Straße von Hormus
Die Sorge: Eine Mischung aus hoher Inflation und schwächerem Wachstum – also das gefürchtete Stagflations-Szenario.
Arbeitsmarkt sendet gemischte Signale
Zwar kamen im März noch 178.000 neue Jobs hinzu, doch die Lage bleibt angespannt.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,3 Prozent, zugleich klagen viele Unternehmen über Unsicherheit und zurückhaltende Einstellungen.
Damit gibt es laut Fed derzeit keinen klaren Weg für Zinssenkungen oder Erhöhungen.
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