Heute ist kein normaler Fußballabend. Heute ist dieses ganz spezielle Kribbeln, das schon morgens beim ersten Kaffee anfängt. Champions League, Flutlicht, Allianz Arena – und dann auch noch PSG. Mehr geht eigentlich nicht. Oder wie man in München sagt: Heute wird Geschichte geschrieben. Oder zumindest sehr laut daran gearbeitet.
Für uns Bayern-Fans ist die Sache natürlich klar: Paris kommt mit Glamour, Millionen und Instagram-Followern – wir kommen mit Tradition, Druck und dem festen Glauben, dass ein Halbfinale dahoam gefälligst kein Ausflug, sondern ein Pflichttermin fürs Finale ist. „Finale dahoam“ ist ja schließlich kein Vorschlag, sondern eher eine Lebenseinstellung.
Klar, PSG hat Namen, bei denen selbst der Kommentator kurz Luft holt. Aber wir haben die Allianz Arena. Und jeder, der schon mal erlebt hat, wie es dort an so einem Abend scheppert, weiß: Das ist kein Stadion, das ist ein Naturereignis mit Bierbechern.
Entscheidend wird wie immer die klassische Bayern-Frage: Spielen wir wie eine Maschine – oder gönnen wir dem Gegner 15 Minuten Chaos, damit’s spannend bleibt? Denn wenn die Jungs konzentriert sind, Pressing spielen und nicht plötzlich meinen, sie müssten den Ball kunstvoll ins Tor tragen, dann wird’s für Paris ein sehr unangenehmer Abend.
Und irgendwo steht er natürlich auch wieder im Raum, dieser typische Bayern-Satz: „Wir müssen nur unser Spiel machen.“ Heißt übersetzt: Vollgas von der ersten Minute, keinen Respekt zeigen – und wenn’s sein muss, halt ein dreckiges 2:1. Hauptsache Finale.
Am Ende zählt heute nur eines: Dass München morgen aufwacht und weiß – wir fahren wieder nach Wembley. Oder wo auch immer das Finale ist. Hauptsache, wir sind dabei. Mia san mia. Und heute erst recht.
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