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Explosion in Monaco: Drei Schwerverletzte – Ermittler prüfen mögliches Sprengstoffattentat

13smok (CC0), Pixabay
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Monaco ist am Montagabend von einer schweren Explosion erschüttert worden. Gegen 21.00 Uhr detonierte am Eingang eines Wohngebäudes im Fürstentum ein mutmaßlicher Sprengsatz. Nach offiziellen Angaben wurden drei Menschen schwer verletzt, zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP befindet sich unter den lebensgefährlich Verletzten auch der ukrainische Unternehmer und Oligarch Wadym Jermolajew.

Verdächtiger soll Rucksack abgestellt haben

Die Hintergründe der Explosion sind derzeit noch unklar. Monegassische Behörden schließen ein gezieltes Attentat bislang nicht aus. Staatsminister Christophe Mirmand erklärte, dass die Ermittlungen in alle Richtungen geführt werden.

Mehrere Medien berichten unter Berufung auf Sicherheitsbehörden, dass kurz vor der Explosion ein Mann einen Rucksack am Tatort abgestellt und anschließend die Flucht ergriffen haben soll. Wenig später kam es zur Detonation.

Überwachungskameras sollen den Verdächtigen erfasst haben. Zu sehen sei ein Mann mit dunklem Hut, der nach der Tat in Richtung der französischen Nachbarstadt Beausoleil geflüchtet sein soll. Die Fahndung nach ihm läuft.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Das betroffene Wohngebäude liegt unweit der Grenze zwischen Monaco und Frankreich. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich weiträumig ab, während Spezialisten Spuren sichern und den genauen Ablauf rekonstruieren.

Ob tatsächlich ein Sprengstoffpaket explodierte und welches Motiv hinter der Tat steckt, ist bislang noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Behörden haben die Bevölkerung um Hinweise gebeten und prüfen sämtliche verfügbaren Überwachungsaufnahmen.

Die Explosion sorgt weit über Monaco hinaus für Aufsehen – insbesondere wegen der möglichen Verletzung des ukrainischen Oligarchen Wadym Jermolajew. Eine offizielle Bestätigung zu seiner Identität oder zum möglichen Hintergrund der Tat steht jedoch noch aus.

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