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eFonds AG – Sachwert digitalisiert in den Miesen mit über 10 Millionen Euro

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Keine Bilanz, die dann wirklich Freude macht. Was bringt ein digitaler Sachwert, wenn das die Bilanz in die Miesen haut?

eFonds AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.199.238,80 9.353.188,02
2. Sonstige betriebliche Erträge 117.115,33 138.020,95
– davon aus Währungsumrechnung EUR 2,43 (i. Vj. EUR 0,18) –
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.803.284,29 -6.076.909,53
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.350.938,23 -1.920.934,41
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -301.398,91 -2.652.337,14 -287.223,68 -2.208.158,09
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -616.718,48 -717.276,18
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -993.185,01 -969.895,15
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen -133.466,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -13,08
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,32 13,69
10. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 117.366,53 -481.029,37
11. Verlustvortrag -8.753.229,44 -8.272.200,07
12. Bilanzverlust -8.635.862,91 -8.753.229,44

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.417,00 484.959,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 624.933,00 532.147,00
3. Geleistete Anzahlungen 50.978,75 917.328,75 0,00 1.017.106,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.017,00 107.827,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 127.500,00
1.006.346,75 1.252.433,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.869.867,74 798.798,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.276,30 11.540,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 57.709,37 1.940.853,41 181.912,78 992.251,39
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 342.106,85 155.202,11
2.282.960,26 1.147.453,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.683,60 56.108,18
3.301.990,61 2.455.994,68

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 9.200.000,00 9.200.000,00
II. Kapitalrücklage 400.000,00 400.000,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 451.715,12 451.715,12
IV. Bilanzverlust -8.635.862,91 -8.753.229,44
1.415.852,21 1.298.485,68
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 245.615,00 189.130,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.457.111,24 892.159,16
2. Sonstige Verbindlichkeiten 155.287,16 76.219,84
1.612.398,40 968.379,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 28.125,00 0,00
3.301.990,61 2.455.994,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

der eFonds AG, München

A. Allgemeine Angaben

Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 174295 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des Aktiengesetzes und nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 264 ff. HGB erstellt.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

B. Erläuterung zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB bewertet.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine betriebliche Nutzungsdauer von fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibung von entgeltlich erworbenen gewerblichen Schutzrechten, Lizenzen sowie Sachanlagen erfolgt überwiegend über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren und wird nach der linearen Methode vorgenommen. Seit dem 1. Januar 2019 werden Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Geschäftsjahr als Aufwand erfasst.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag werden vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Regelmäßig entstehender, höherer Beitreibungsaufwand wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1 % (Vorjahr 1 %) berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entspricht den zeitanteilig vorgeleisteten Aufwendungen.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls erfasst. Aus der Stichtagsbewertung resultierende Gewinne werden bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von kleiner als einem Jahr erfasst. Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten entspricht den Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital Höhe des Eigenkapitals am 31.12.2019 Jahresergebnis 2019
investiert AG München 100 % ./. 14.468,37 EUR* ./. 19.784,45 EUR

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Forderungen und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital setzt sich wie folgt zusammen:

2019 2018
Stückzahl Grundkapital Stückzahl Grundkapital
EUR EUR
Stückaktien 9.200.000,00 9.200.000,00 9.200.000,00 9.200.000,00

Die nennwertlosen Stückaktien haben einen rechnerischen Wert von EUR 1,00 pro Aktie.

5. Verbindlichkeiten

Gesamt Restlaufzeit Restlaufzeit
EUR bis 1 Jahr 2-5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.457.111,24 1.457.111,24 0,00
(Vorjahr) (892.159,16) (892.159,16) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 155.287,16 155.287,16 0,00
(Vorjahr) (76.219,84) (76.219,84) (0,00)
Gesamt 1.612.398,40 1.612.398,40 0,00
(Vorjahr) (968.379,00) (968.379,00) (0,00)

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 97.349,88 43.021,66
übrige sonstige Verbindlichkeiten 58.203,65 29.640,21
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit ./. 266,37 3.557,97
Gesamt 155.287,16 76.219,84

D. Erläuterung zur GuV

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Beteiligung an der investiert AG wurde mit einem Betrag in Höhe von 133.466,00 EUR im Jahr 2019 auf 1,00 EUR abgeschrieben.

E. Sonstige Angaben

1. Personal

Die eFonds AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 31 Mitarbeiter (Vorjahr 26).

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen in der Gesellschaft bestehen in Höhe von TEUR 687 und setzen sich wie folgt zusammen:

2019 Gesamt
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
Gebäude- und Büromieten 193 628
Leasing Bürogeräte und Fahrzeuge 44 59
237 687

Haftungsverhältnisse für Verbindlichkeiten, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden, bestehen am Abschlussstichtag 31. Dezember 2019 nicht.

3. Organe der Gesellschaft

Vorstand ist:

Reiner Seelheim (Vorsitzender)

Andreas Mense

Jürgen Singer

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Alexander Betz (Vorsitzender)

David Landgrebe

Rolf Glück

4. Abhängigkeitsbericht

Die eFonds AG hält eine Mehrheit an der investiert AG, München. Damit der investiert AG kein Beherrschungsvertrag besteht, ist der Vorstand der eFonds AG zur Aufstellung eines Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen verpflichtet.

Der Vorstand erklärt im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass die eFonds AG im Berichtsjahr keine Rechtsgeschäfte mit dem verbundenen Unternehmen investiert AG getätigt hat und dass Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der herrschenden Gesellschaft nicht getroffen oder unterlassen wurden.

5. Nachtragsbericht

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Coronavirus-Epidemie). Laut Schätzung des Sachverständigenrats vom 30.3.2020 wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft gegenüber 2019 zwischen rd. 3% und 5% sinken wird.

Die eFonds AG ist seit April 2020 von rückläufigen Umsatzerlösen betroffen und für die zukünftige Geschäftsentwicklung besteht das Risiko, dass es aufgrund von anhaltendem Rückgang der Vermittlungs- und Serviceumsätze zu Absatzeinbußen und damit auch zu rückläufigen Zahlungsmittelzuflüssen kommen kann.

Es ist davon auszugehen, dass sich bei Fortdauer der von der Regierung verhängten Maßnahmen im Bereich der Vermittlung hieran nichts ändern wird. Sämtliche andere Bereiche (Plattformbetrieb, Entwicklungen und Kundenprojekte) sind bislang nicht betroffen. Bei einer Fortdauer der Einschränkungen bis Ende Mai und einem „Anlaufen“ der „normalen“ Aktivitäten im Juni wäre bei regulärem Geschäftsbetrieb ab dem 3. Quartal 2020 für das Gesamtjahr ein EBITDA-Effekt von minus 30-40% zu erwarten.

 

München, 14.04.2020

eFonds AG

Der Vorstand

Reiner Seelheim

Andreas Mense

Jürgen Singer

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