Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine erreicht immer häufiger das russische Hinterland. Bei einem schweren ukrainischen Drohnenangriff ist in Moskau bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche eine bedeutende Ölraffinerie in Brand geraten. Videos in sozialen Netzwerken zeigen dichte schwarze Rauchwolken über der russischen Hauptstadt.
Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin konnte die Luftabwehr zwar mehr als 180 Drohnen abfangen, dennoch gelang es mehreren Fluggeräten, die Ölverarbeitungsanlage im Südosten der Stadt zu erreichen. Die Raffinerie gehört zum Energiekonzern Gaspromneft und zählt mit einer Verarbeitungskapazität von elf Millionen Tonnen jährlich zu den wichtigsten Anlagen Russlands. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Treibstoffversorgung der Hauptstadtregion.
Während Russland von Schäden an Wohngebäuden und einem Gartenfachmarkt berichtet, gibt es bislang keine offiziellen Angaben über Verletzte oder Todesopfer in Moskau und Umgebung. Das unabhängige Portal Astra meldete mehrere Brandherde auf dem Raffineriegelände.
Parallel dazu kündigte Großbritannien weitere umfangreiche Militärhilfe für die Ukraine an. Bis zum Jahresende sollen 150.000 Drohnen, 350 Luftabwehrraketen sowie moderne Radarsysteme geliefert werden. Das Hilfspaket hat einen Umfang von rund 865 Millionen Euro und wird durch Erträge aus eingefrorenem russischem Staatsvermögen finanziert.
Auch Deutschland und die Ukraine vereinbarten eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Abwehr ballistischer Raketen. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die westlichen Verbündeten auf, ihre Unterstützung weiter auszubauen, um die Verteidigungsfähigkeit seines Landes vor dem kommenden Winter zu stärken.
Russland reagierte mit scharfen Drohungen. Außenminister Sergej Lawrow erklärte, Präsident Wladimir Putin habe weitere „massive Angriffe“ gegen die Ukraine angekündigt. Die russischen Streitkräfte würden diese fortsetzen.
Die Angriffe auf russische Raffinerien sind inzwischen Teil der ukrainischen Strategie geworden. Ziel ist es, die Treibstoffversorgung der russischen Armee zu beeinträchtigen und die finanziellen Grundlagen der russischen Kriegsführung zu schwächen.
Trotz der anhaltenden Kämpfe kam es erneut zu einem Austausch von Gefallenen. Die Ukraine erhielt nach eigenen Angaben 522 Leichname zurück, Russland 33. Ein seltenes Zeichen humanitärer Zusammenarbeit in einem Krieg, der weiterhin mit unverminderter Härte geführt wird.
TRUST GOLD im AGB-Check: Physisches Gold, attraktive Rabatte – aber erhebliche Vorleistungs-...
BeiDie RedaktionMontag, 03.08.2026Wer im Alter fit und beweglich bleiben möchte, denkt meist an Krafttraining,...
BeiDie RedaktionMontag, 03.08.2026Sie gestatten mir diese Frage, denn Ihre Kompetenz kann ich auch bei...
BeiDie RedaktionMontag, 03.08.2026Kaum bekommt Bayer Leverkusen den nächsten Transfer eingetütet, klopft schon wieder jemand...
BeiDie RedaktionMontag, 03.08.2026
Kommentar hinterlassen