Startseite Allgemeines Drei Berge, eine Mission: Prinzessin Catherine erklimmt Ben Nevis, Scafell Pike und Snowdon – und das Leben gleich mit
Allgemeines

Drei Berge, eine Mission: Prinzessin Catherine erklimmt Ben Nevis, Scafell Pike und Snowdon – und das Leben gleich mit

rachelmatthews7 (CC0), Pixabay
Teilen

Catherine, Princess of Wales, hat die britische Variante von „Ich geh dann mal kurz an die frische Luft“ in eine ziemlich ambitionierte Leistungssportveranstaltung verwandelt: die Three Peaks Challenge. Drei der höchsten Berge in England, Schottland und Wales in kurzer Zeit – andere nennen das Urlaub, sie nennt es offenbar „Verarbeitung mit Aussicht“.

Der Anlass ist ernst: Nach ihrer überstandenen Krebsbehandlung setzt sich die Prinzessin für das Krankenhaus ein, in dem sie selbst behandelt wurde. Ihre Botschaft: Krebs betrifft nicht nur den Körper, sondern das ganze Leben – also Gedanken, Gefühle und vermutlich auch die Frage, warum man freiwillig Berge hochläuft, wenn man auch einfach Tee trinken könnte.

Auf dem Gipfel von Ben Nevis postete sie ein Bild mit der leicht unterschwelligen Botschaft: Wenn ich das schaffe, schaffst du deinen Alltag vielleicht auch. Oder zumindest den Weg zur Küche ohne Pause.

Die Tour führte sie innerhalb eines Wochenendes über Scafell Pike, Ben Nevis und Snowdon – also einmal quer durch das Vereinigte Königreich, nur eben vertikal statt horizontal. Während andere dabei schon beim Einsteigen ins Auto eine Pause brauchen, stand Catherine am Ende oben auf drei Gipfeln und sah offenbar noch relativ präsentabel aus.

Empfangen wurde sie am Ziel von der kompletten Familie – inklusive Kindern, Ehemann und Eltern. Man stelle sich das kurz praktisch vor: Während die einen Snacks auspacken, kommt die Prinzessin gerade vom „kleinen Spaziergang über drei Nationen“ zurück.

Ihr Anliegen dabei ist klar: mehr Bewusstsein für sogenannte ganzheitliche Versorgung bei Krebserkrankungen. Also nicht nur Medizin, sondern auch mentale und soziale Unterstützung – und vermutlich auch die Erkenntnis, dass Berge beste Gesprächspartner sind, wenn man nach einer Diagnose Dinge sortieren muss.

Unterm Strich bleibt ein Bild, das irgendwo zwischen Royals, Sport-Event und sehr persönlicher Lebensbilanz liegt: drei Berge, ein Wochenende, und eine Botschaft, die ungefähr lautet – Heilung ist kein Sprint, manchmal eher ein sehr steiler Spaziergang.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Pentagon unter Hegseth: Wer morgens noch einen Dienstausweis hat, darf sich glücklich schätzen

Im Pentagon scheint inzwischen weniger über Verteidigungsstrategien gesprochen zu werden als über...

Allgemeines

Interview mit Rechtsanwalt Jens Reime : „Anleger sollten bei solchen Börsenwerbungen äußerst vorsichtig sein“

Frage: Herr Reime, derzeit wird die Aktie von MAX Power Mining mit...

Allgemeines

Indien vor Mega-Börsengängen: Jio und National Stock Exchange schreiben Geschichte

Indiens Kapitalmarkt steht vor einem historischen Moment: Mit Jio Platforms, der Digitalsparte...

Allgemeines

Wenn Strafe mehr sein soll als Freiheitsentzug

Der Fall der Frauen im US-Todestrakt wirft eine unbequeme Frage auf: Darf...