In San Antonio passiert gerade etwas, das viele NBA-Fans jahrelang vermisst haben:
Die Spurs leben wieder. San Antonio Spurs
Nach Jahren zwischen Mittelmaß, Rebuild und ewiger Hoffnung auf bessere Zeiten wirkt die Franchise plötzlich wieder wie ein echtes Schwergewicht der NBA. Und das liegt natürlich vor allem an einem Mann:
Victor Wembanyama. Victor Wembanyama
Wemby-Mania übernimmt Texas
Man merkt inzwischen:
In San Antonio ist aus Basketball längst wieder Religion geworden.
Fans drehen völlig durch:
- Fast-Food-Ketten machen Witze über Wembanyama,
- Sammelkarten mit Spielbällen werden verkauft,
- selbst Nonnen segnen Spurs-Spieler in der Halle.
Ja, wirklich.
Wenn katholische Nonnen anfangen, NBA-Profis vor Playoffspielen zu segnen, weiß man:
Die Stadt glaubt wieder an etwas Großes.
Gregg Popovich – der grantige Basketball-Großvater lebt noch
Und natürlich wäre keine Spurs-Story komplett ohne Gregg Popovich. Gregg Popovich
Nach einer Niederlage soll der Kulttrainer „deutliche Worte“ gefunden haben.
Danach gewann San Antonio Spiel 4 gegen Oklahoma City.
Oder anders gesagt:
Popovich funktioniert weiterhin nach dem alten Erfolgsrezept:
- erst anschreien,
- dann gewinnen.
NBA-Romantik pur.
Verletzungen sorgen für Nervosität
Trotz aller Euphorie gibt es aber auch Sorgen.
Vor allem die Verletzungssituation rund um De’Aaron Fox beschäftigt die Fans massiv. De’Aaron Fox
Immer wieder musste der Star angeschlagen vom Feld oder verschwand humpelnd Richtung Kabine.
Und genau das zeigt:
Die Spurs sind zwar plötzlich wieder ein Titeltraum…
aber eben auch weiterhin ein junges Team mit vielen Risiken.
Oklahoma City ist kein leichter Gegner
Besonders bemerkenswert:
Die Spurs liefern sich ausgerechnet mit den Oklahoma City Thunder ein Duell der Zukunft.
Zwei junge Teams.
Zwei extrem talentierte Kader.
Und zwei Organisationen, die plötzlich den Westen der NBA dominieren könnten.
Viele Experten sehen darin bereits eine neue große Rivalität der kommenden Jahre.
Die NBA liebt ihre neue Geschichte
Und die Liga selbst dürfte innerlich jubeln.
Denn:
- junge Superstars,
- emotionale Playoffs,
- Traditionsfranchise,
- Kulttrainer
- und ein internationales Basketball-Wunderkind wie Wembanyama —
das verkauft sich natürlich hervorragend.
Die NBA hat nach Jahren endlich wieder eine Spurs-Geschichte,
die weltweit Aufmerksamkeit erzeugt.
San Antonio erinnert sich plötzlich wieder an alte Zeiten
Für viele ältere Spurs-Fans fühlt sich das Ganze fast nostalgisch an.
Man erinnert sich plötzlich wieder an:
- Tim Duncan,
- Tony Parker,
- Manu Ginóbili
- und die legendären Meisterjahre. Tim Duncan Tony Parker Manu Ginóbili
Der Unterschied:
Wembanyama wirkt teilweise sogar noch spektakulärer.
Die Euphorie wächst – aber die Erwartungen auch
Genau darin liegt jetzt allerdings auch die Gefahr.
Denn plötzlich geht es nicht mehr nur um Entwicklung.
Jetzt sprechen Fans und Medien bereits offen über:
- Finals,
- Meisterschaften
- und Dynastien.
Und genau das kann für ein junges Team brutal werden.
Trotzdem: Die Spurs sind zurück
Egal wie diese Playoffs enden:
San Antonio hat der NBA wieder etwas gegeben,
das jahrelang fehlte.
Hoffnung.
Leidenschaft.
Basketball-Euphorie.
Und plötzlich wirkt es gar nicht mehr unmöglich,
dass die Spurs schon bald wieder ganz oben mitspielen könnten.
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