Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür. Millionen Menschen diskutieren bereits über Favoriten, Taktiken und Aufstellungen. Für alle, die bei diesen Gesprächen normalerweise nur verständnislos nicken, gibt es gute Nachrichten:
Mit ein paar Fakten kann man erstaunlich kompetent wirken.
Die größte WM aller Zeiten
Die FIFA hat beschlossen, dass größer grundsätzlich besser ist. Deshalb treten diesmal nicht mehr 32, sondern gleich 48 Nationen an.
Dadurch feiern Länder wie Kap Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan ihre WM-Premiere. Kritiker sprechen von einer Verwässerung des Turniers. Die betroffenen Nationen sprechen dagegen von der größten Party ihrer Fußballgeschichte.
Drei Gastgeber auf einmal
Erstmals wird die Weltmeisterschaft von drei Ländern gemeinsam ausgerichtet: den USA, Kanada und Mexiko.
Allein die Reiselogistik dürfte dabei anspruchsvoller werden als manche Gruppenphase.
Messi und Ronaldo auf Abschiedstour
Cristiano Ronaldo ist inzwischen 41 Jahre alt, Lionel Messi wird während des Turniers 39.
Beide könnten als erste Spieler überhaupt an sechs Weltmeisterschaften teilnehmen.
Wer Fußball liebt, genießt die letzten Auftritte zweier Legenden.
Wer Fußball nicht liebt, wird zumindest wissen, warum überall über Messi und Ronaldo gesprochen wird.
Gastgeber haben nicht immer Spaß
Theoretisch haben Gastgeber bei Weltmeisterschaften Vorteile.
Praktisch erinnern sich Brasilianer noch immer an das historische 1:7 gegen Deutschland im Jahr 2014.
Auch Südafrika und Katar verabschiedeten sich bei ihren Heim-Weltmeisterschaften frühzeitig.
Gastgeber zu sein bedeutet also nicht automatisch, dass am Ende die Party gelingt.
Südamerika bringt die Stimmung
Argentinische Fans verwandeln Bahnhöfe, Straßen und Stadien regelmäßig in singende Menschenmassen.
Brasilianische Anhänger reisen praktisch mit eigener Karnevalskapelle an.
Und Mexiko sorgt traditionell für eine Atmosphäre, die selbst neutrale Zuschauer beeindruckt.
In manchen Ländern steht alles still
Wenn Brasilien spielt, wird Fußball zur Staatsangelegenheit.
Parlamentssitzungen werden verschoben, Arbeitszeiten angepasst und ganze Straßenzüge in Nationalfarben dekoriert.
In Deutschland nennt man so etwas vermutlich einen produktiven Dienstag.
Weltmeister werden lohnt sich auch finanziell
Neben Ruhm und Pokal gibt es natürlich Geld.
Die deutsche Nationalmannschaft erhielt nach dem WM-Triumph 2014 beispielsweise jeweils 300.000 Euro pro Spieler.
Plötzlich versteht man, warum manche Profis besonders motiviert wirken.
Trainer mit eigener WM-Vergangenheit
Viele Nationaltrainer wissen genau, wie sich eine Weltmeisterschaft anfühlt.
Frankreichs Didier Deschamps gehört sogar zu den wenigen Menschen, die den Titel sowohl als Spieler als auch als Trainer gewonnen haben.
Der überraschende Social-Media-Star
Während Messi und Ronaldo jeweils Hunderte Millionen Follower besitzen, kannte vor kurzem kaum jemand den neuseeländischen Verteidiger Tim Payne.
Dann startete ein argentinischer Influencer eine Kampagne für ihn.
Das Ergebnis:
Von wenigen Tausend Followern ging es plötzlich auf mehrere Millionen.
Die moderne Fußballwelt erklärt sich manchmal besser über Instagram als über den Ball.
Und was nehmen die Spieler mit?
Neben Fußballschuhen und Trikots reisen die Stars mit überraschenden Dingen an.
Harry Kane packt seine Lieblingshausschuhe ein.
Jude Bellingham nimmt Uno-Karten mit.
Declan Rice reist sogar mit einer zusätzlichen Tasche an – für den Weltmeisterpokal.
Bislang blieb diese allerdings leer.
Fazit
Die WM 2026 wird größer, bunter und kommerzieller als jede Weltmeisterschaft zuvor.
48 Teams.
Drei Gastgeber.
Messi und Ronaldo auf Abschiedstour.
Eine Halbzeitshow wie beim Super Bowl.
Und vermutlich wieder Milliarden Menschen vor den Bildschirmen.
Wer also in den kommenden Wochen mitreden möchte, braucht eigentlich nur diesen einen Satz:
„Mal sehen, ob Messi, Ronaldo oder am Ende doch wieder die FIFA gewinnen
Kommentar hinterlassen