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Die Landtagswahl in Sachsen am 1. September 2019 – Spannung bis zum Schluss

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Da muss man aktuell sicherlich kein Prophet sein, um genau diese Entwicklung in der Sachsen SPD nach der Landtagswahl am 1. September 2019 als Ergebnis zu vermuten. Die SPD in Sachsen wird in ihrer Wählerzustimmung unter die politisch wichtige 10 Prozentgrenze fallen.

Noch ist es rund 4 Wochen hin bis zur Landtagswahl in Sachsen am 1. September 2019, und auch heute mag niemand mit Sicherheit voraussagen, wie diese Wahl dann für die einzelnen Parteien ausgehen wird.

Tatsache ist derzeit, nach aktuellen Umfragen nur, dass sich die CDU Sachsen und die AfD in Sachsen ein „heißes Kopf an Kopf Rennen“ liefern, wer stärkste Partei in Sachsen wird. Und es könnte dann wirklich eng werden für die Sachsen CDU mit Michael Kretschmer an der Parteispitze und sächsischem Ministerpräsidenten.

Auch für die SPD Sachsen, mit Martin Dulig an der Parteispitze, droht die Landtagswahl eine Desasterwahl zu werden. Nach aktuellen Umfragen hat die SPD derzeit einen Absturz in der Wählergunst zu verzeichnen, der selbst für die Sachsen SPD vor 5 Jahren noch unvorstellbar war. Umfragen sehen die SPD aktuell bei 8% der Wählerstimmen.

Auch die Grünen sind in Sachsen bei weitem nicht so stark wie im Bundestrend. Sachsen scheint so etwas wie die Diaspora der Grünen zu sein.

Sah man die Grünen vor ein paar Wochen in den Umfragen noch bei 16% so findet man sie aktuell nur noch bei 12%, immerhin ein Verlust von 4%. Hierzu könnte auch das „Bündnis mit der Linken und der CDU zur OB Wahl in Görlitz“ beigetragen haben. Hier fühlen sich viele Wähler der Grünen wohl hintergangen.

Eng könnt es wohl auch noch für den Wiedereinzug in den Landtag für die Sachsen FDP werden. Diese verharrt weiterhin bei 5% und damit der Schwelle, wo sie in den sächsischen Landtag einziehen kann. Da wird sicherlich am Wahlabend dann mit die meiste Spannung sei, ob sie es in den Landtag schafft oder nicht.

Stabil bleibt hingegen die Linke mit 16% der Wählergunst.

Dieses Wahlergebnis würde dann, wenn es so zustande kommt, eine Kenia Koalition aus CDU, SPD und Grünen in Sachsen ermöglichen. Alternativ, dann auch mit der größeren Mehrheit, eine Koalition zwischen der AFD Sachsen und der CDU Sachsen.

Die AfD liegt derzeit in den Wahlumfragen bei 26% der Wählerstimmen. Da Ministerpräsident Michael Kretschmer eine Koalition mit der AfD kategorisch ausgeschlossen hat, dürfte es dann auf die genannte Kenia Koalition hinauslaufen.

Ob das dann aber für eine SPD wirklich ratsam wäre daran teilzunehmen, anstatt sich in der Opposition zu erneuern, das ist eine Frage, die sich die Sachsen SPD wird stellen müssen nach der Landtagswahl 2019 am 1. September 2019 in Sachsen.

Sollte es zu einer Kenia Koalition kommen, dann müsste die Sachsen CDU in vielen Belangen „Kreide fressen“, um Forderungen der Grünen für eine Regierungsbeteiligung zu erfüllen. Wie hoch da die Koalitions-Körbe hängen, werden dann die Verhandlungen der Parteien zeigen.

Für die sächsische Wirtschaft, so die Meinung vieler engagierter Unternehmer in Sachsen, wäre diese Koalition eine „reine Katastrophe“, da die sächsische Wirtschaft davon ausgeht, so ein nicht genannt werden wollender großer Unternehmer aus Sachsen, dass die Grünen in blinden Umweltaktionismus verfallen und die sächsische Wirtschaft mit enormen Kosten belastet werden wird.

Die Grünen in der Regierung zu haben, wäre für Sachsen ein klarer Standortnachteil, so der Unternehmer in einem Telefongespräch mit unserer Redaktion. Er sieht, mit einer solchen Kenia Koalition, auch die mögliche Neuansiedlung von Unternehmen in Sachsen stark gefährdet.

 

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