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Die Kanzlei von Schirp und Partner mBB aus Berlin will doch auch nur Mandate

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Natürlich kennen wir dieses Schreiben, welches uns vor einigen Tagen zugegangen ist, aber wir wollten die Gläubigerversammlung nicht im Vorfeld mit solchen unsinnigen Schreiben belasten.

Auch wir haben in der Vergangenheit dann Kritik in dem einen oder anderen Vorgang in Bezug auf die Kanzlei Wallner/Weiß auf unseren Plattformen geäußert; aber eben keine polemische Kritik sondern sachliche Kritik. Liest man das Schreiben von Gert Sieger, dann setzt automatisch bei den klugen Anlegern das Kopfschütteln wieder ein.

Tatsache ist doch, sehr geehrter Herr Sieger, dass nahezu alle Kanzleien, die sie da aufgeführt haben, so manche Kritik deshalb mitgehen, weil es dabei auch um Futterneid geht. Das Futter in diesem Fall sind Mandate von Anlegern, die man ergattern könnte. Die Kanzlei Schirp und Partner mBB aus Berlin wird bei einer Zusammenarbeit mit Ihnen möglicherweise genau daran denken.

Halten Sie die Anleger bitte nicht für „dumm“, dass die ein solches Spiel nicht durchschauen würden. In jedem Insolvenzverfahren gibt es immer „Krakehler wie Sie“, um das mal deutlich zu sagen. Sie machen hier „Versprechungen“, die, das wissen Sie genau, keiner einhalten kann. Nochmals Herr Sieger, wenn Sie so überzeugt sind, dann geben sie ein ordentliches Angebot für die „§§Resterampe Deutsche Lichtmiete“ ab und belegen, dass Sie das Geld auch haben.

Was wollen Sie mit dem von Ihnen aufgeführten Herrn Jenner? Der sucht eine Freizeitbeschäftigung im Alter, wo er noch ein paar Euros verdienen kann.  Mehr nicht. Übrigens Herr Jenner wollte auch von meiner IG unterstütz werden, aber das kam für mich nicht in Frage, denn da fehlt mir die fachliche Kompetenz. Trotzdem habe ich sein Schreiben an den Insolvenzverwalter natürlich weitergeleitet.

Hier das uns bereits vor einigen Tagen übermittelte Schreiben von Gert Sieger, das wir nun aber auch einmal an den Datenschutzbeauftragten weitergeleitet haben. Wir wollen dann mal wissen, ob Gert Sieger das dann einfach so darf, was er da mit den Daten der Anleger macht. Ich hoffe nicht, dass er diese Daten der Kanzlei Schirp und Partner mBB Berlin übermittelt hat.

Zitat

Stuttgart, den 10.7.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,
in den kommenden Gläubigerversammlungen werden wir unser – das sind die Ideen von Herrn Ale-xander Hahn und mir – Fortführungskonzept vorstellen, so wir denn zugelassen werden. Wir hatten versucht, mit der Insolvenzverwaltung bis heute noch zu einer Einigung über ein abgestimmtes Vor-gehen zu kommen, aber das ist uns nicht gelungen:

Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass es dringend erforderlich ist, das Konzept der Lichtmiete wieder am Markt zu präsentieren und die Kunden zu betreuen (eigentlich egal von wem oder unter wessen unternehmerischen Führung, aber von einem kompetenten Team) – die Kunden werden der-zeit allein gelassen, die Organisation Lichtmiete zerfällt (oder wird systematisch zerschlagen, auch das könnte man vermuten) und One Square Advisors glaubt, dass Modell „irgendwie“ wieder zum Leben erwecken zu können. Unsere Vorschläge, wie vorzugehen ist, versuchen wir, am Mittwoch in den Gläubigerversammlungen zu präsentieren.

Wir wollten das nicht früher machen, weil unser Kon-zept ansonsten wieder torpediert werden würde. Wir haben in dieser Beziehung schon vieles erlebt,

wir wurden behindert und ausgebremst – vermutlich weil die Insolvenzverwaltung einem kleinen Kreis von Investoren bevorzugt den Zugriff auf die Assets und das Modell zu ermöglichen möchte.

Mittlerweile ist doch ganz klar geworden, dass WallenerWeiss mit verschiedenen Beratern sehr eng zusammenarbeitet und die Masse regelrecht „geplündert“ wird – mit hohen Beraterrechnungen, aber ohne eine Klärung der wirklich wichtigen Fragen:
• Fehlen Leuchten (wir meinen nicht),
• wie sind die Eigentumsverhältnisse?
• Was für eine Rolle spielt die THD? Ist der Mieteinnahmepool wirksam?
• Wie kann das Konzept schnell und so fortgeführt werden, dass gegenüber den Direktinvesto-ren nach Möglichkeit alle Verbindlichkeiten getilgt werden usw.
Der Wettbewerb verschiedener Ideen und der offene Austausch darüber wäre vielleicht ganz frucht-bar – warum muss immer hinter den Kulissen gemauschelt werden?

Wir sollen am Zugang zu den Gläubigerversammlungen gehindert werden. Aber zum einen bin ich jetzt Geschäftsführer der drei Direktinvestitionsgesellschaften (noch neben Herrn Brauer), zumanderen haben mich ein paar Gläubiger mit ihrer Vertretung beauftragt. Also werden wir wohl auf-treten dürfen, auch wenn das die Insolvenzverwaltung auf jeden Fall zu verhindern sucht und das Ge-richt das bisher auch nicht unterstützt hat.

Sie haben sicher auch das Urteil in Sachen UDI z.B. bei investmentcheck oder dem Handelsblatt ver-folgt: Hier wurde WallnerWeiss durch ein Urteil des Landgerichtes abberufen bzw. dem Amtsgericht wurde dieses aufgegeben – bei einer sehr ähnlichen Konstellation wie bei der Lichtmiete. Auch wir sind mit der Kanzlei Schirp in Berlin im Gespräch, um die Machenschaften von WallnerWeiss auch bei der Lichtmiete aufzudecken und vielleicht noch in letzter Sekunde zu verhindern.

Bei UDI haben WallnerWeiss Anwälte für die Interessenvertretung empfohlen, wie sie das auch hier gemacht haben – und damit zu erkennen gegeben, dass sie nicht unabhängig sind. Unabhängig sind nach unserer Auffassung nur die Anwälte Dr. Schoop aus Hamburg, Herr Gericke und sicher alle Gläu-biger wie z.B. Dr. Jenne, dessen Schreiben ich als Anlage beigefügt habe und der für den Gläubiger-ausschuss kandidiert.

Damit sind wir beim Thema: Den Gläubigerausschuss dürfen Sie sich nicht aus der Hand nehmen las-sen: Sie sind die einzigen Gläubiger der Firmen, vielleicht noch neben dem Finanzamt – warum sollen da andere außer Ihnen vertreten sein (wie die THD Treuhanddepot GmbH oder One Square Advisors, die die Anleihegläubiger als gemeinsamer Vertreter vertreten und eigentlich in den Direktinvestiti-onsgesellschaften nichts zu suchen haben, im Gegenteil: Hier besteht ein massiver Interessenkon-flikt)?

Mitarbeiter hatten die Direkt-Investitionsgesellschaften nicht, außer einem Geschäftsführer (Herr Hahn, dann Herr Brauer, jetzt ich – wenn WallnerWeiss das akzeptiert). Herr Schmidt, Anwalt und großer Investor, Herr Dr. Jenner, Investor, Herr Gericke, Anwalt und Kapitalmarktrechtler, Herr Dr. Schoop, Anwalt aus Hamburg und Vertreter von vielen Investoren sind unabhängige Kandidaten, un-verdächtig, irgendwelchen „Netzwerken“ anzugehören – einzig ihrem/Ihrem Vermögen verpflichtet.
Lassen Sie mich am Schluss noch erwähnen, dass ich davon ausgehe, dass Sie gute Chancen haben, Ihr Vermögen, das bei der Lichtmiete investiert ist, weitgehend wieder zu bekommen. Aber das er-fordert ein schnelles Handeln und die Wiederbelebung des Vertriebs – 7 Monate wurde das Unter-nehmen mit allen Mitarbeitern regelrecht kalt gestellt!

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