Ein mittelschweres Drama erschüttert aktuell die Alpenrepublik: Spar verkauft plötzlich Eier aus Bayern. Ja, richtig gelesen – bayerische Eier. Für Teile der österreichischen Geflügelbranche offenbar ein Skandal von internationaler Tragweite.
Während die heimischen Hühner noch überlegen, ob sie sich empören oder einfach weiter gackern sollen, steht für Branchenvertreter Michael Wurzer fest: Das ist ein „Tabubruch“. Schließlich sei nach Ostern doch alles wieder gut – die Regale voll, die Hennen fleißig. Warum also fremdgehen… äh, fremd-eiern?
Spar sieht das naturgemäß etwas pragmatischer. Man habe einen „Versorgungsauftrag“ – und wenn die heimischen Eier nicht reichen, dann müssen eben die deutschen Kollegen einspringen. Offenbar legen die bayerischen Hühner nicht nur Eier, sondern auch gleich eine Portion Zuverlässigkeit dazu.
Besonders beruhigend: Die Eier stammen laut Spar von einem „sehr guten Vorzeige-Betrieb“. Man könnte also sagen – echte Premium-Hühner. Vielleicht mit Wellnessbereich, Yoga-Kursen und täglicher Massage? Kein Wunder also, dass sie offenbar so glücklich sind, dass sie gleich für zwei Länder produzieren.
In Österreich hingegen schrillen die Alarmglocken. Denn wenn jetzt auch noch andere Supermärkte auf die Idee kommen, Eier aus dem Ausland zu holen, könnte das den heimischen Markt ordentlich durcheinanderwirbeln. Oder, schlimmer noch: Die österreichischen Hühner müssten sich plötzlich internationalem Wettbewerb stellen.
Am Ende bleibt die große Frage: Sind deutsche Hühner wirklich glücklicher – oder einfach nur besser im Marketing?
Fest steht: Das Ei ist längst nicht mehr nur Frühstück, sondern ein Politikum. Und irgendwo in Bayern sitzt ein Huhn, schaut Richtung Alpen und denkt sich vermutlich: „Tja… läuft bei mir.“
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