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TGI AG: Wieder hatten wir recht – und wieder wurden wir dafür bedroht und beschimpft

stevepb (CC0), Pixabay
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Jetzt ist eingetreten, wovor wir seit Monaten gewarnt haben:
Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) ist gegen die TGI AG eingeschritten. Für uns ist das leider keine Überraschung mehr — sondern inzwischen bereits der nächste große Fall im Graumarkt, bei dem sich unsere Recherchen bestätigt haben.

Es ist mittlerweile der 20. große Finanzskandal, den wir öffentlich gemacht haben — dazu kommen über 150 kleinere Fälle im Graumarktbereich.

Und wie immer lief auch diesmal das gleiche Muster ab:
Wer früh warnt, wird zuerst angegriffen.

Auch im Fall TGI AG wurden wir massiv beschimpft:
„Erpresser“,
„Nichtsnutze“,
„Abzocker“ —
für uns inzwischen fast schon der übliche Reflex fanatischer Vertriebler und Anhänger solcher Systeme.

Doch diesmal ging es weit über verbale Angriffe hinaus.

Im Zusammenhang mit unserer Berichterstattung zur TGI AG wurden uns sogar massive Gewaltandrohungen geschickt. Besonders schockierend:
Uns wurde die Trommel eines Revolvers mit einer einzelnen Kugel zugesandt — versehen mit der Nachricht:
„Die ist für Dich reserviert.“

Selbstverständlich haben wir diesen Vorfall sofort zur Anzeige gebracht.

Auch weitere Droh- und Diffamierungsmails wurden dokumentiert und angezeigt. Besonders auffällig war unter anderem eine Nachricht vom Absender
findefix.finanzen@web.de“.

Darin hieß es wörtlich:

„Da legt sich ja der Ex-Stasi und überführte Schutzgelderpresser Thomas Bremer kräftig ins Zeug.“

Auch diese Aussagen wurden ausnahmslos zur Anzeige gebracht. Und wir werden weiterhin konsequent dafür sorgen, dass solche Einschüchterungsversuche strafrechtlich verfolgt werden.

Denn eines ist für uns klar:
Wer glaubt, Kritiker mit Drohungen oder Einschüchterung mundtot machen zu können, hat sich gewaltig geirrt.

Trotz aller Angriffe bin ich bis heute überzeugt:
Unsere massive Berichterstattung hat viele Menschen davor bewahrt, Geld in dieses System zu investieren.

Auch unsere Postaktionen und E-Mail-Aufklärungen sorgten damals für massive Anfeindungen. Viele der Beschimpfungen kamen nach unserer Einschätzung direkt aus dem Umfeld überzeugter TGI-Anhänger oder Vertriebler.

Aber genau deshalb hat sich der Einsatz gelohnt.

Denn jetzt zeigt sich:
Die Warnungen waren berechtigt.

Ich hoffe deshalb sehr, dass dieser Spuk nun endlich ein Ende findet.

Vielen Dank auch für die vielen Kommentare, Hinweise und Unterstützungen, die uns bereits erreicht haben — und vermutlich noch erreichen werden.

Jetzt geht es darum, aufzuklären:
Wo sind die Gelder geblieben?
Welche Strukturen stecken dahinter?
Und welche Möglichkeiten haben betroffene Anleger?

Deshalb bitten wir alle Betroffenen und Unterstützer:
Machen Sie Werbung für die Interessengemeinschaft TGI AG.

Gemeinsam mit einem erfahrenen Detektiv aus Österreich, mit dem wir seit inzwischen 16 Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, wollen wir die Geldflüsse und Hintergründe weiter aufarbeiten.

Natürlich kostet auch solche investigative Arbeit Geld. Die 100 Euro Beitrag decken dabei nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Aufwendungen ab. Einen großen Teil unseres Engagements finanzieren wir seit Jahren selbst — aber auch unsere Möglichkeiten haben irgendwann Grenzen.

Ich denke, dafür haben die meisten Menschen Verständnis.

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