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Deutsche Bank Aufsichtsrat Georg Thoma macht Ernst?

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Kommentar: Still und heimlich schwindet die Macht der Deutschen Bank AG. Der Kurs dümpelt und der Konzern ist ein Schnäppchen, dass Google, Amazon und Apple aus der Portokasse kaufen könnten. Eins der großen Probleme der Bank ist die Arroganz der Macht, die in den Köpfchen der Banker immer noch leben soll. 1949 hatte die Verfassungsväter in das Grundgesetz geschrieben: „Eigentum verpflichtet“ diese Einstellung wurde nicht gelebt, anders als bei Volksbanken und Sparkassen ging es immer nur um Renditen und zwar fast ausschließlich. Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft sieht aber anders aus. Geld um Geldes willen ist nicht die Aufgabe eines Marktteilnehmers. Skandale aller Art kamen hinzu, weltweiter Ärger mit der Justiz, Käuferstreik der Kunden, Überbetonung des Investmentbankings, keine Innovationen. Abgehängt und zu teuer: halb Kenia bezahlt mit dem Handy…, weil dort niemand mehr eine Bank zum Zahlungsverkehr braucht…. und jetzt macht einer Ernst: im Handelsblatt und der FAZ berichtet man, dass ein Aufsichtsratsratmitglied nerven soll: Georg Thoma. Der verlangt doch tatsächlich Ehrlichkeit und Aufklärung der Justizskandale. Und Georg Thoma ist nicht irgendwer, sondern Deutschlands Wirtschaftsanwalt Nummer 1. Mal sehen wie es weiter geht.

Update: Georg Thoma verlässt die Deutsche Bank AG und legt sein Aufsichtsratsmandat nieder (Pressemeldung vom 29.04.2016)

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