Der deutsche Übersetzungssoftware-Anbieter DeepL plant einen umfangreichen Jobabbau. Etwa 250 Stellen fielen weg, schrieb Firmengründer und -chef Jarek Kutylowski heute in einem Beitrag im Onlinenetzwerk LinkedIn. Das Kölner Unternehmen hat bisher rund 1.000 Beschäftigte.
Kutylowski begründete seine Entscheidung mit einem größeren Umbau im Zuge eines verstärkten internen Einsatzes künstlicher Intelligenz (KI). DeepL entwickelt seit 2017 KI-gestützte Übersetzungssoftware.
Technologiefirmen streichen Jobs
Derzeit streichen zahlreiche Technologiefirmen Stellen unter Verweis auf Effizienzgewinne durch KI. Bei der Facebook-Mutter Meta müssen etwa 8.000 Beschäftigte gehen.
Beim Snapchat-Betreiber Snap sind es rund 1.000 Personen. Einer Studie der Beratungsfirma Gartner zufolge verhilft ein Jobabbau aber nur einer Minderheit der Unternehmen zu einem Renditeschub.
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