Manchmal schreibt selbst Hollywood keine so absurden Geschichten wie die Realität. In den USA hat das FBI einen ehemaligen hochrangigen CIA-Mitarbeiter festgenommen, der offenbar dachte, Geheimdienstarbeit sei vor allem eine hervorragende Gelegenheit zur privaten Edelmetall-Vorsorge.
Bei einer Hausdurchsuchung in Virginia fanden Ermittler laut US-Medien sage und schreibe 303 Goldbarren, dazu zwei Millionen Dollar Bargeld und 35 Luxusuhren — darunter zahlreiche Rolex-Modelle.
Der geschätzte Gesamtwert:
mehr als 40 Millionen Dollar.
Man fragt sich automatisch:
Hat der Mann für die CIA gearbeitet oder heimlich einen James-Bond-Schurken gecastet?
Besonders spektakulär:
Der Ex-Agent soll die Goldbarren offiziell für „geschäftliche Ausgaben“ angefordert haben. Offenbar hatte bei der CIA aber niemand genauer nachgefragt, warum man für Bürobedarf plötzlich hunderte Kilobarren Gold benötigt.
Spätestens wenn der Kollege morgens mit einer Rolex-Sammlung im Wert eines Kleinwagens ins Büro kommt, hätte vielleicht mal jemand misstrauisch werden können.
Noch peinlicher für die amerikanischen Sicherheitsbehörden:
Der Mann soll seine komplette Karriere teilweise auf erfundenen Lebensläufen aufgebaut haben.
Laut Ermittlungen hatte er angeblich Abschlüsse von Universitäten, die er nie besucht hatte. Außerdem soll er über seinen Militärdienst gelogen und sogar unberechtigt Militärzahlungen kassiert haben.
Kurz gesagt:
Der Mann schaffte es offenbar jahrelang, bei einem der mächtigsten Geheimdienste der Welt durchzukommen — mit einem Lebenslauf, der beim normalen Bürger vermutlich schon beim Praktikum im Bürgeramt aufgefallen wäre.
Und genau da beginnt die eigentlich beunruhigende Frage:
Wie effektiv sind die Sicherheitsüberprüfungen der US-Geheimdienste eigentlich wirklich?
Denn laut Berichten hatte der Mann Zugang zu streng geheimen Informationen und arbeitete in einer Abteilung, die Hightech-Werkzeuge für Spionageeinsätze entwickelte.
Mit anderen Worten:
Die CIA vertraute ihm sensible Staatsgeheimnisse an — und offenbar auch Goldlieferungen in Größenordnungen, bei denen selbst Dagobert Duck nervös werden würde.
Das FBI und die CIA betonen inzwischen natürlich, man arbeite „eng zusammen“. Übersetzt heißt das vermutlich:
Alle versuchen gerade hektisch herauszufinden, wie man einen Mann mit 303 Goldbarren im Keller jahrelang übersehen konnte.
Am Ende bleibt ein Fall, der wirkt wie eine Mischung aus Agententhriller, Goldraub und schlechter Satire.
Nur dass es diesmal offenbar keine Netflix-Serie ist — sondern Realität.
Kommentar hinterlassen