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Das Märchen von Christian, dem unermüdlichen Kämpfer der Freiheit

kschneider2991 (CC0), Pixabay
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Es war einmal in einem weit entfernten Land namens Bundestag, da lebte ein tapferer Ritter namens Christian von Lindner. Einst hatte er sein Königreich, die Freie Demokratische Partei (FDP), aus der Verbannung zurück in den großen Rat der Weisen geführt. Doch nun, nach Jahren des Regierens an der Seite zweier mächtiger Zauberer – einem stillen Scholzmagier und einem grünen Klimaalchemisten – drohte seinem Volk erneut das Verschwinden hinter den dunklen Wäldern der Fünf-Prozent-Hürde.

Mit einem entschlossenen Blick und poliertem Rhetorik-Schwert stellte sich Ritter Christian den Herausforderungen. In der großen Arena des ntv-Salons, wo das Volk auf harten Bänken bei Bier, Wein und Sekt saß, wurde er nach seinem Schicksal befragt.

„Fürchtet Ihr Euch vor der drohenden Niederlage?“ fragte der Weise aus dem Publikum.

Christian lächelte und sprach: „Ein Wahlkampf ist wie eine lange Schlacht: hart, kalt und voller hinterhältiger Pfeile. Doch wer sich dem Kampf nicht stellt, kann keinen Sieg erringen!“

Da schmunzelte das Publikum, und einige klatschten sogar.

Doch dann sprach der Weise weiter: „Euer Königreich steht bei nur vier Prozent! Was habt Ihr falsch gemacht?“

Christian seufzte. „Ach, edler Frager, wir waren in der Allianz mit den Zauberern der Mitte gefangen. Es war unser Schicksal! Doch nun gilt es, das FDP-Banner wieder hochzuhalten und für die Freiheit zu kämpfen.“

Dann jedoch kam die schwierigste aller Fragen:

„Sagt, edler Ritter, ist es wahr, dass Ihr bald ein Kind erwartet?“

Da erblasste Christian. „Ich darf nichts verraten, sonst fürchte ich den Zorn meiner Königin!“ sprach er und blickte nervös in die Runde. Doch die Menge lachte, und so wich die Anspannung aus seinem Gesicht.

Als der Abend verging und die Kerzen langsam niederbrannten, stellten die Weisen eine letzte Frage:

„Herr Ritter, wo wird die FDP am Tag der großen Wahl stehen?“

Da funkelten Christians Augen voller Hoffnung, und er sprach mit einem schelmischen Lächeln: „Warum so bescheiden fragen? Warum nicht sieben oder gar acht Prozent? Denn die Gnade der Wähler kennt keine Grenzen!“

Und so zog Ritter Christian von dannen, mit erhobenem Haupt und festem Glauben, dass er sein Königreich doch noch einmal retten könnte – oder zumindest einen ehrenvollen Kampf liefern würde.

Und wenn er nicht unter fünf Prozent gefallen ist, dann kämpft er noch heute.

ENDE.

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