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Danke, Pakistan! Waffenruhe zwischen USA und Iran – und der Benzinpreis atmet erstmal auf

Terranaut (CC0), Pixabay
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Es gibt Momente, da muss man einfach mal Danke sagen.

Nicht an Donald Trump.
Nicht an den Iran.
Nicht an die üblichen geopolitischen Lautsprecher.

Sondern an Pakistan.

Denn während andere mit Ultimaten, Drohungen und Weltuntergangsrhetorik hantierten, hat ausgerechnet Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif offenbar das geschafft, woran halb Washington, Teheran und diverse Krisenberater gescheitert wären:

Er hat erstmal verhindert, dass unser Benzinpreis endgültig zum Luxusgut wird.

Waffenruhe mit sofortiger Wirkung – Tankstellen sagen innerlich Danke

Nach Angaben des pakistanischen Vermittlers gilt zwischen dem Iran und den USA ab sofort eine Waffenruhe.
Auch die jeweiligen Verbündeten sollen demnach zugestimmt haben – inklusive Auswirkungen auf weitere Konflikträume wie den Libanon.

Das klingt erstmal nach Geopolitik.
Für den normalen Bürger heißt das aber vor allem:

Vielleicht bleibt Super Plus vorerst unter dem Preis einer kleinen Eigentumswohnung.

Denn seien wir ehrlich:
Wenn im Nahen Osten wieder alles eskaliert und die Straße von Hormus dicht ist, dann dauert es ungefähr 17 Minuten, bis irgendwo in Deutschland oder Österreich an der Zapfsäule wieder jemand weinend vor der 100-Euro-Marke steht.

Pakistan macht, was andere nicht hinbekommen

Sharif schrieb auf X, beide Seiten hätten in den Gesprächen „bemerkenswerte Weisheit und Verständnis“ bewiesen.

Gut.
Das ist eine sehr diplomatische Umschreibung für:

„Alle waren kurz davor, alles anzuzünden – und dann hat man sich doch nochmal zusammengerissen.“

Besonders bemerkenswert:
Pakistan hat nicht nur vermittelt, sondern offenbar auch den diplomatischen Vorschlag gemacht, der jetzt die Weltwirtschaft zumindest kurz vor dem nächsten Nervenzusammenbruch bewahren könnte.

Sharif hatte Trump dazu aufgefordert, sein Ultimatum an den Iran um zwei Wochen zu verlängern.

Im Gegenzug bat er die „iranischen Brüder“ höflich darum, die Straße von Hormus für diesen Zeitraum wieder zu öffnen.

Mit anderen Worten:

  • Trump sollte mal kurz runterkommen
  • der Iran sollte mal kurz aufmachen
  • und der Rest der Welt sollte bitte nicht wegen Dieselpreisen kollektiv ausrasten

Islamabad statt Weltuntergang

Jetzt sollen am Freitag in Islamabad weitere Gespräche stattfinden. Delegationen aus Washington und Teheran werden dort über ein mögliches endgültiges Abkommen beraten.

Das ist fast schon poetisch:

Während anderswo mit Raketen argumentiert wird, versucht Pakistan das Ganze mit Tee, Verhandlungstisch und vermutlich dem stillen Wissen zu lösen, dass ein geschlossener Hormus-Korridor für Millionen Autofahrer ungefähr dieselbe Wirkung hat wie eine private Steuerprüfung mit Flammenwerfer.

DieBewertung

Man kann über internationale Diplomatie viel sagen.
Aber heute gilt ganz klar:

Danke, Pakistan.

Danke dafür, dass offenbar noch jemand begriffen hat, dass es im Nahen Osten nicht nur um Raketen, Regime und Machtspiele geht – sondern ganz banal auch um:

  • Öl
  • Sprit
  • Heizkosten
  • Lieferketten
  • und die Frage, ob der Bürger an der Tankstelle noch atmen kann

Denn eines ist sicher:

Wenn die Straße von Hormus zu bleibt, wird nicht nur die Weltpolitik nervös – dann wird auch der Familienvater an Zapfsäule 4 plötzlich zum geopolitischen Analysten.

Also ja:

Danke, Pakistan, dass der Literpreis vielleicht nicht schon morgen aussieht wie ein Börsencrash mit Zapfpistole.

 

 

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