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Dafür lohnt es sich auf die Straße zu gehen

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Prima, es gibt auch noch junge Menschen die nicht die Schule schwänzen um für etwas zu demonstrieren, wo sie selber nicht wissen wofür bzw. für welche konkreten Ziele. Na, Hauptsache frei und keine Schule.

Das es auch anders geht zeigen am heutigen Tag 1.000ende junger Menschen die gegen den „Uploadfilter“ auf die Straße gehen. Auch in Leipzig waren einige tausend junge Menschen auf der Straße unterwegs. Bestückt mit kreativen Transparenten und Schildern waren sie in der Leipziger Innenstadt anzutreffen.

Eine der größten Protestaktionen am heutigen Tage gab es dann aber in München, hier gingen nach Angaben der Polizei 40.000 Menschen auf die Strasse.

Und, anders als bei den Fridays for Future Demonstratioen, geht es um einen konkreten Grund wofür man auf die Straße geht. Europaweit wurde am heutigen Samstag in 85 Städten gegen die Artikel 11 bis 13 der geplanten Urheberrechtsreform der EU demonstriert.

Insbesondere der Artikel 13 der geplanten europäischen Urheberrechtsreform erzürnt die jungen Menschen. Dieser sieht vor, dass große Plattformen für die Beiträge ihrer Nutzer stärker in die Pflicht genommen werden.

Künftig soll bereits beim Hochladen überprüft werden, ob Inhalte urheberrechtlich geschütztes Material enthalten – für die Demoteilnehmer der erste Schritt hin zur Internetzensur. Das will man um jeden Preis vermeiden. Nachvollziehbar! Man kann nur hoffen, das das europäische Parlament dem Vorhaben nicht zustimmt, sondern eine Lösung findet, die den Urheber mehr schützt, aber gleichzeitig die Freiheit des Internets garantiert.

Am Dienstag der nächsten Woche will das Europaparlament über die Urheberrechtsreform entscheiden, mit der das veraltete Urheberrecht angepasstw erden soll.

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