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Cyberangriff auf Grünen-Fraktion in Sachsen-Anhalt – Verdacht auf pro-russische Hacker

vickygharat (CC0), Pixabay
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Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Nach Angaben der Fraktion wurde die Attacke am gestrigen Tag mithilfe eines technischen Dienstleisters frühzeitig erkannt und abgewehrt. Die IT-Systeme seien weiterhin voll funktionsfähig, sensible Daten offenbar nicht kompromittiert.

Verdacht auf politisch motivierte Täter

Hinter dem Angriff sollen nach ersten Einschätzungen pro-russische Hackergruppen stehen. Konkrete Hinweise auf die Urheber wurden bislang nicht veröffentlicht, doch Sicherheitsbehörden hatten bereits im Vorfeld gewarnt, dass alle Fraktionen im Landtag derzeit akut von Cyberattacken bedroht sind.

Einordnung und Reaktionen

Politisch motivierte Cyberangriffe auf Parlamente und Parteien haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Häufig zielen die Angreifer darauf ab, vertrauliche Daten zu stehlen, IT-Infrastruktur zu sabotieren oder das Vertrauen in demokratische Institutionen zu untergraben.

Die Grünen-Fraktion kündigte an, ihre Sicherheitsvorkehrungen weiter zu verstärken und eng mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten.

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