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Credit Suisse mit Problemen? Angst vor Insolvenz!

Kaufdex (CC0), Pixabay
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Die mit einer tiefen Vertrauenskrise kämpfenden Credit Suisse ergreift „entschlossene Maßnahmen“, um ihre Liquidität zu stärken. Sie löse ihre Option ein, bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bis zu 50 Milliarden Schweizer Franken (54 Milliarden Dollar) aufzunehmen, teilte das Unternehmen in der Nacht mit. Die Kreditaufnahme sei vollständig durch erstklassige Vermögenswerte besichert.

Der Schritt erfolgte, nachdem die Schweizer Aufsichtsbehörden der Credit Suisse Liquiditätshilfe zugesagt hatten, weil die Aktien des Schweizer Flaggschiffs gestern um bis zu 30 Prozent gefallen waren. Die Credit Suisse ist damit die erste global systemrelevante Bank seit der Finanzkrise, die eine maßgeschneiderte Rettungsleine erhält.

Der dramatische Kursverfall bei der Credit Suisse hatte weltweit Sorgen ausgelöst und die Finanzmärkte in Turbulenzen gestürzt. Die Credit Suisse gehört zu den 30 Banken weltweit, die also „too big to fail“ eingestuft werden, da ihre Insolvenz eine verheerende Auswirkung auf die Weltwirtschaft haben würde.

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