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In Italien hat sich die CoV-Lage weiter verschlechtert. Stand gestern ermittelten die Expertinnen und Experten für die zurückliegenden sieben Tage einen Inzidenzwert von landesweit 155 Coronavirus-Fällen je 100.000 Einwohner bzw. Einwohnerin, wie das Gesundheitsministerium in Rom heute mitteilte. Der Reproduktionsfaktor liegt bei 1,20.

Keine Impfpflicht geplant

Im Gegensatz zu Österreich und Deutschland denkt Italien nicht an eine allgemeine Impfpflicht für seine Bevölkerung. „Eine Impfpflicht wäre der allerletzte Schritt, sollte sich die Lage verschlechtern. Eine Impfpflicht hat soziale und politische Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Der Beschluss liegt bei der Politik“, sagte Franco Locatelli, Präsident des technischen Komitees CTS, das die Regierung in Sachen Epidemie berät.

Locatelli sagte, es sei jedoch eine „konkrete Möglichkeit“, dass sich die Bevölkerung einer vierten Dosis unterziehen müsse. Die dritte Dosis wurde bereits sieben Millionen Italienern verabreicht. Laut Gesundheitsministerium haben rund 87,1 Prozent der über Zwölfjährigen mindestens eine Impfdosis gegen Covid-19 erhalten.

2-G-Regel tritt in Kraft

Hohe Inzidenzen hat die an Kärnten grenzende Region Friaul-Julisch Venetien. Wegen der hohen Belegung auf den Intensivstationen wurde sie am vergangenen Montag in die gelbe Zone mit strengeren Coronavirus-Regeln eingeteilt. Zur gelben Region rückt am Montag auch Südtirol auf.

Mit Montag tritt in Italien die 2-G-Regel in Kraft. Der „Super Green Pass“ für Geimpfte und Genesene wird benötigt, um an sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Die 2-G-Regel gilt vom 6. Dezember bis zum 15. Jänner auch in weißen Zonen mit geringem Coronavirus-Risiko. Zu den betroffenen Aktivitäten gehören der Besuch von Theatern, Kinos, Bars und Restaurants, das Trainieren im Fitnessstudio sowie der Besuch von Schwimmbädern und Sportveranstaltungen im Stadion. Im Nahverkehr wird erstmals die 3-G-Pflicht eingeführt, die seit September bereits für Fernstreckenzüge, Fernbusse und Flüge gilt.

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Die Schweiz verschärft nach dem bedrohlichen Anstieg der Coronavirus-Infektionen die Maßnahmen. Einreisende müssen ab morgen einen negativen PCR-Test vorlegen. Das gilt auch für Genesene und Geimpfte, wie die Regierung heute beschloss.

Zudem muss ein zweiter Test, PCR- oder Antigen-Schnelltest, zwischen dem vierten und dem siebenten Tag nach der Einreise gemacht werden. Die Tests müssen auf eigene Kosten durchgeführt werden.

Ausgenommen von der Regel seien Einreisende aus Liechtenstein sowie den angrenzenden Regionen der restlichen Nachbarländer wie etwa die Bundesländer Tirol und Vorarlberg, das deutsche Baden-Württemberg und Südtirol (Italien). Vorher verhängte Quarantänebestimmungen für zahlreiche Länder werden aufgehoben.

Innerhalb von 14 Tagen haben sich schweizweit pro 100.000 Einwohner 1.151,51 mit dem Coronavirus infiziert. Eine 7-Tage-Inzidenz gibt das Bundesamt für Gesundheit nicht jeden Tag an. Deutschland hatte die Schweiz wegen der stetig schlechter werdenden Lage zuletzt auf die Liste der Risikostaaten gesetzt.

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Der erste in Island bestätigte Fall einer Erkrankung mit der Omikron-Variante des Coronavirus ist ein vollständig geimpfter Mann, der außerdem eine Boosterdosis erhalten hat. Laut einem Bericht des isländischen Rundfunks RUV von heute ist völlig unklar, wie sich der 70-Jährige aus der westisländischen Stadt Akranes mit der mutierten Virusvariante angesteckt hat.

Seit sich der Mann vor einigen Tagen in ärztliche Behandlung begeben hatte, wurden auf der Nordatlantikinsel zwei weitere Omikron-Fälle bestätigt, vier weitere Verdachtsfälle sind noch in der Sequenzierung. Alle sieben Fälle sollen miteinander in Zusammenhang stehen. Laut dem Epidemiologen Thorolfur Gudnason dürfte der Ausbruch der Omikron-Variante vorerst noch auf Akranes beschränkt sein.

90 Prozent der Isländerinnen und Isländer über zwölf Jahre haben zumindest zwei Impfdosen erhalten, rund ein Drittel dieses Bevölkerungssegments auch eine Drittimpfung. Derzeit gibt es in Island 1.566 aktive Coronavirus-Fälle, 22 davon liegen im Spital, drei Personen benötigen Intensivpflege.

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