Christi Himmelfahrt ist ein christlicher Feiertag. Er erinnert daran, dass Jesus Christus laut dem Neuen Testament 40 Tage nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren ist. Die Geschichte steht unter anderem in der Apostelgeschichte der Bibel.
Für Christen symbolisiert der Tag:
- die Rückkehr Jesu zu Gott,
- seine göttliche Stellung,
- und die Hoffnung auf ewiges Leben.
Christi Himmelfahrt wird immer an einem Donnerstag gefeiert — genau 40 Tage nach Ostern. Deshalb fällt das Datum jedes Jahr anders aus.
Der Feiertag wird seit dem 4. Jahrhundert begangen und ist in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Vatertag – Bedeutung und Entstehung
Der Vatertag hat ursprünglich wenig mit moderner Familienromantik zu tun. In Deutschland entwickelte er sich im 19. Jahrhundert rund um Christi Himmelfahrt.
Damals organisierten Männer sogenannte „Herrentage“ oder „Männertouren“:
- Ausflüge mit Bollerwagen,
- viel Alkohol,
- gemeinsames Feiern unter Männern.
Später wurde daraus der heutige Vatertag bzw. Männertag.
Die Verbindung zu Christi Himmelfahrt entstand vor allem, weil der Feiertag arbeitsfrei war und sich für Ausflüge anbot.
In anderen Ländern ist der Vatertag anders geprägt:
- In den USA steht eher die Ehrung von Vätern und Familie im Mittelpunkt.
- Dort wird er im Juni gefeiert.
- Der moderne amerikanische Vatertag entstand Anfang des 20. Jahrhunderts.
Warum fallen Vatertag und Christi Himmelfahrt in Deutschland zusammen?
Weil der deutsche Vatertag traditionell am Feiertag Christi Himmelfahrt gefeiert wird. Religiös gehören die beiden Anlässe aber eigentlich nicht direkt zusammen. Heute erleben viele Menschen den Tag eher als Familien- oder Freizeittag als als kirchliches Fest.
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