Casa Reha Holding GmbH:Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung (€ 28,0 Mio.) besteht ein Rangrücktritt auf das Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 227 Mio.

Ohne den genanten Rangrücktritt wäre das Unternehmen bilanziell Überschuldet.

Casa Reha Holding GmbH

Oberursel (Taunus)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

Grundlagen des Konzerns

CASA REHA Unternehmensgruppe

Seit 1997 ist CASA REHA ein stetig wachsendes Unternehmen. Mit Häusern der Marken CASA REHA, PRO VITA und SOZIALKONZEPT ist die Unternehmensgruppe einer der führenden privaten Träger im Bereich der stationären Seniorenpflege und -betreuung in Deutschland. Unsere 68 Einrichtungen, mit 9.974 Betreuungsplätzen, sind auf die professionelle Pflege von Senioren und Menschen mit Behinderungen spezialisiert.

Die allgemeinen Pflegeleistungen werden sowohl in der Langzeit- als auch in der Kurzzeit- und Verhinderungspflege angeboten. Außerdem sind unsere Einrichtungen qualifiziert in der Pflege für Menschen mit Demenz, die weitere Fachkenntnisse und ein besonderes Einfühlungsvermögen von den Pflegenden verlangt. In einzelnen Einrichtungen bieten wir die Fachpflege und Spezialkonzepte für Menschen mit psychischen Erkrankungen an.

Für CASA REHA steht der Bewohner im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit des Unternehmens wie dies auch der Leitgedanke »von Mensch zu Mensch» ausdrückt. Jeder Mensch möchte im Alter in Würde leben und Respekt behandelt werden. Diesen Anspruch setzen wir als Pflegeheimbetreiber um und legen großen Wert auf eine hohe Qualität unserer Pflege- und Betreuungsdienstleistungen.

Zum 31. Januar 2008 erfolgte der Erwerb der CASA REHA Gruppe durch die (jetzige) CASA REHA Holding GmbH, die wiederum eine 100 %ige Tochter der CASA REHA Luxemburg S.à r.l. ist.

Die regionale Struktur besteht aus drei Regionen. Die Regionalleiter verantworten das Belegungs-, Personal- und Kostenmanagement sowie die Pflegequalität in ihren Regionen. Die Regionalleiter werden in ihrer Arbeit durch regionale Qualitätsbeauftragte und regionale Dienstleistungsleiter vor Ort unterstützt. Weitere Servicefunktionen der Zentrale sind ebenfalls regional zugeordnet tätig.

Expansion und Immobilien

CASA REHA zählt unter den zehn größten privaten Pflegeheimbetreibern in Deutschland als das Unternehmen mit dem stärksten organischen Wachstum in 2014. Der weitere Ausbau der Marktposition erfolgt durch die erfolgreiche Fortsetzung der Neueröffnung von weiteren Pflegeheimen.

Im Berichtsjahr 2014 konnte CASA REHA vier neue Einrichtungen in Berlin, Bitburg und Bremen, mit einer Gesamtkapazität von 529 Pflegeplätzen eröffnen. Eine weitere für 2014 vorgesehene Eröffnung hat sich aufgrund baulicher Verzögerungen auf 2015 verschoben. Die neuen Häuser zeichnen sich durch moderne Architektur, helle Räume, viele Gemeinschaftsräume sowie einen hohen Anteil von Einzelzimmern mit eigenem Bad aus.

Neben dem Bau neuer Häuser ist die Übernahme von einzelnen oder mehreren bestehenden Pflegeheimen ein Teil der Wachstumsstrategie. Dafür werden systematisch potenzielle Übernahmekandidaten aus dem Wettbewerberkreis analysiert und die mögliche Übernahme von Betreibergesellschaften geprüft.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung

Die gegenwärtige und auch die zukünftige Entwicklung der deutschen Gesundheitsbranche wird von vielen Veränderungsprozessen bestimmt. Die Altenpflege bleibt weiterhin eine der großen Wachstumsmärkte und bietet vor allem privaten Betreibern große Chancen. Die Gründe für den stetig steigenden Bedarf an Pflegebetten sind vorrangig in der demografischen Entwicklung begründet. Demzufolge erhöht sich die Zahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2020 auf 2,9 Mio. und im Jahr 2030 auf 3,4 Mio. Doch auch die veränderten Familienstrukturen, die Mobilität der Arbeitnehmer und andere Faktoren der modernen Arbeitswelt schaffen ein Umfeld, das professionelle Pflege als Dienstleistung am Menschen benötigt.

Gemäß den aktuellsten vom Statistischen Bundesamt Deutschland veröffentlichten Daten (Stand Dezember 2011) waren 2,5 Millionen Menschen (2009: 2,34 Millionen Menschen; +6,8 %) pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Davon werden 70 % (bzw. 1,76 Mio.) zu Hause durch Angehörige gepflegt. 30 % (0,74 Mio.) werden in stationären Pflegeeinrichtungen versorgt.

In Deutschland sind 875.549 Pflegeplätze (2009: 845.000, +3,6 %) in etwa 12.350 Pflegeeinrichtungen verfügbar. Davon sind 54,4 % der Pflegeheime in freigemeinnütziger Trägerschaft. Der Anteil der privaten Träger an den stationären Pflegeeinrichtungen stieg im Vergleich zum Dezember 2009 um 1,6 % (von 38,9 % auf 40,5 %). Den geringsten Anteil haben die öffentlichen Träger mit 5,1 %.

Mit der steigenden Anzahl der Pflegebedürftigen werden auch mehr Pflegekräfte benötigt. Die statistischen Daten zeigen, dass sich in den nächsten Jahren in Deutschland der Fachkräftemangel noch erheblich stärker bemerkbar machen wird als bisher. Bereits 30.000 Altenpfleger fehlen. Daher besteht für jeden Pflegeheimbetreiber die Notwendigkeit zur Versorgung der Bewohner Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden.

Analyse des Geschäftsverlaufs

Als Konzernobergesellschaft des CASA REHA Konzerns fungiert die CASA REHA Holding GmbH (nachfolgend ‚Casa Reha Holding‘) als Beteiligungsgesellschaft und Service-Gesellschaft für Managementleistungen. Vor diesem Hintergrund sind der Geschäftsverlauf, die Vermögens- und Ertragslage sowie die zukünftige Entwicklungen eng mit dem Konzern (nachfolgend ‚CASA REHA Unternehmensgruppe‘ oder ‚CASA REHA‘) verbunden.

Im Berichtsjahr eröffnete die CASA REHA Unternehmensgruppe vier neue Einrichtungen mit einer Gesamtkapazität von 529 Betten. Die Gesamtkapazität am Ende des Berichtsjahres ist somit auf 9.974 (+5,6 %) angestiegen. Unsere Erwartung von über 10.000 Betten wurde auf Grund der Reduzierung der Bettenanzahl in einigen Häusern sowie der nach 2015 verschobenen Eröffnung in Saarbrücken nicht erreicht.

Dagegen hat die durchschnittliche Auslastung (inkl. Neueröffnungen) im Gesamt-Konzern von 83,1 % (Vorjahr 81,9 %) unsere Planung von 82% bis 83% sogar knapp übertroffen

Die Umsatzsteigerung von 7,4% liegt im Rahmen unserer im Vorjahr abgegebenen Prognose von 6% bis 8%. Gleiches gilt für die Verbesserung des EBITDA in Höhe von 14,8% (10% bis 20%).

CASA REHA greift temporär an mehreren Standorten zur Einhaltung der Fachkraftquote auf den Einsatz von Fremdpersonal (9,9 Mio. Euro Aufwand, + 60,0 % gegenüber Vorjahr) zurück.

Weitergehende Analysen ergeben sich aus der nachfolgenden Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, hier vor allem auch in Bezug auf die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBITDA sowie Bettenkapazität und Auslastung.

Lage

Die Bilanzsumme stieg um 18,8 Mio. Euro bzw. 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist hauptsächlich auf die höheren Forderungen sowie Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen (2014: 76,9 Mio. Euro; 2013: 72,9 Mio. Euro) sowie den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag zurück zu führen. Auf der Passivseite verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 6,9 Mio. Euro , während die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern durch die nicht zahlungswirksamen Zinsen um 20,6 Mio. Euro (2014: 226,9 Mio. Euro; 2013: 206,3 Mio. Euro) angestiegen sind.

Infolge der Jahresfehlbeträge ergibt sich bilanziell ein negatives Eigenkapital. Ohne Passivierung des mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehens in Höhe von 266,9 Mio. Euro beträgt die Eigenkapitalquote per 31.12.2014 49,5 % (Vorjahr: 48,4 %).

Die Umsatzerlöse in 2014 stiegen um 0,8 Mio. Euro von 10,3 Mio. im Vorjahr auf 11,1 Mio. Euro im Wesentlichen bedingt durch die Zunahme der Erträge aus Stromlieferverträgen.

Der Personalaufwand blieb mit 3,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr gleich. Insgesamt waren 15 Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt.

Durch den gebündelten zentralen Einkauf von Strom und anschließende konzerninterne Weiterverrechnung stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,2 Mio. auf 9,0 Mio. Euro in 2014.

Die Zinsaufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio. Euro auf 33,9 Mio. Euro (Vorjahr 31,9 Mio. Euro). Diese beinhalten vor allem 20,6 Mio. Euro Zinsen für Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt, 3,6 Mio. Euro für ein Mezzanine-Darlehen, 6,3 Mio. Euro für Bankdarlehen sowie 2,3 Mio. Euro für konzerninterne Ausleihungen.

Die wesentlichen Effekte auf das um 0,9 Mio. Euro schlechtere Jahresergebnis waren das negative Zinsergebnis (-3,1 Mio. Euro), die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie gegenläufig das bessere Ergebnis aus den EAVs der Töchter (+ 2,4 Mio. Euro) und der geringere Steueraufwand. Es ergab sich ein Jahresfehlbetrag von 13,8 Mio. Euro (2013: 12,9 Mio. Euro).

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten oder bekannt geworden, die für die Gesellschaft von Bedeutung sind und sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken könnten. Mit den finanzierenden Banken wurde im August 2015 ein Vertrag über die Verlängerung des bestehenden Kreditvertrages unterzeichnet.

Prognose

Die künftige Geschäftsentwicklung wird vor allem beeinflusst durch den demografischen Wandel, die steigende Zahl der Pflegebedürftigen und der damit verbundenen weiteren Expansion an neuen Standorten sowie einer weiteren Verbesserung der Auslastung der bestehenden Einrichtungen.

Im Jahr 2015 ist die Eröffnung von zwei neuen Einrichtungen mit einer Gesamtkapazität von 248 Pflegeplätzen geplant:

»Elisabethenhof« in Saarbrücken 127 Plätze
»Zernseehof in Werder a.d.Havel 120 Plätze

Die Zahl der Einrichtungen wird sich somit bis Ende 2015 von derzeit 68 auf 70 und die Bettenkapazität von 9.974 auf 10.221 Pflegeplätze erhöhen.

Es wird erwartet, dass die Belegung aller Einrichtungen des Konzerns zwischen 85,0% und 87,0 % betragen wird.

Durch die geplanten Neueröffnungen und den Belegungsanstieg in den Bestandseinrichtungen wird im nächsten Jahr von einer Steigerung der Umsätze um 7% bis 8% und des Betriebsergebnisses vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern zwischen 9% und 10% ausgegangen.

Chancen- und Risikobericht

Die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der deutschen Gesundheitsbranche ist geprägt durch laufende Veränderungen der geltenden Rahmenbedingungen. Die Altenpflege bleibt weiterhin eine der großen Wachstumsmärkte und bietet vor allem privaten Betreibern große Chancen. Die Gründe für den stetig steigenden Bedarf an Pflegebetten sind vorrangig in der demografischen Entwicklung begründet. Demzufolge erhöht sich die Zahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2020 auf 2,9 Mio. und im Jahr 2030 auf 3,4 Mio.

Die künftige Geschäftsentwicklung wird daher vor allem beeinflusst durch den bereits genannten demografischen Wandel und der damit verbundenen weiteren Expansion an neuen Standorten sowie einer weiteren Verbesserung der Auslastung der bestehenden Einrichtungen.

Im Jahr 2015 ist die Eröffnung von zwei neuen Einrichtungen mit einer Gesamtkapazität von 247 Pflegeplätzen geplant. Die Zahl der Einrichtungen wird bis Ende 2015 von derzeit 68 auf 70 und die Bettenkapazität von 9.974 auf 10.221 Pflegeplätze erhöhen.

Der wirtschaftliche Erfolg einer Einrichtung hängt entscheidend von der Belegung der vorhandenen Pflegeplätze ab. Wie in anderen Branchen stehen die Einrichtungen im Wettbewerb zu anderen Anbietern. Die Höhe der Pflegesätze, das Raumangebot, die Lage, die qualitativ hochwertige Versorgung und die Zufriedenheit der Bewohner, deren Angehörigen und der Mitarbeiter sind neben dem guten lokalen Ruf die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine hohe Auslastung.

Im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit ist die CASA REHA Unternehmensgruppe unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Das zentrale Management, Rechnungswesen und Controlling gewährleistet die rechtzeitige Verfügbarkeit und Auswertung entscheidungsrelevanter Informationen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe. Bereichsübergreifende Funktionen werden dabei in enger Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften und Einrichtungen zentral gesteuert und geführt. Das Risikomanagement ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung und ist in sämtliche Geschäftsprozesse eingebunden.

In Abhängigkeit von der Wahrscheinlichkeit des Eintritts und der potenziellen Auswirkungen haben wir im Folgenden die bestehenden Risiken in eine Rangfolge gebracht. Die Darstellung beginnt mit den Risiken, für die wir sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit als auch die Auswirkungen als hoch bzw. wesentlich einschätzen und endet mit den Risiken, für die wir eine niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit oder nur geringe Auswirkungen prognostizieren.

Bei der Erbringung der Pflegedienstleistungen ist es trotz aller Schulungsmaßnahmen und des ausgeklügelten Qualitätsmanagements nicht auszuschließen, dass Dokumentations- oder Versorgungsfehler auftreten können. Bei schwerwiegenden Qualitätsproblemen können die Aufsichtsbehörden einen Aufnahmestopp verhängen oder gar den Versorgungsvertrag kündigen. Frühwarnsysteme und mehrstufige interne regelmäßige Überprüfungen durch die regionalen Qualitätsbeauftragten sowie das zentrale Qualitätsmanagement sollen etwaige Probleme frühzeitig erkennen, die dann unverzüglich behoben werden.

An einigen Standorten besteht ein Personalbeschaffungsrisiko, insbesondere bei Pflegefachkräften. Dies könnte dazu führen, dass aufgrund fehlenden Personals keine Bewohner aufgenommen werden können. Durch den Einsatz von Freiberuflern und Zeitarbeitskräften werden kurzfristige Unterbesetzungen ausgeglichen.

Im Rahmen der eingeführten Mitarbeiterbindungsmaßnahme hat weiterhin das Thema stabile Dienstplangestaltung einen hohen Stellenwert. Zielsetzung für den Mitarbeitenden ist ein verlässlicher Rahmendienstplan, der Arbeit- und Freizeit langfristig vorausberechenbar macht. Gleichzeitig können damit interne Abläufe in den Häusern effizienter gestaltet werden. Die, in diesem Zusammenhang angebotenen, Schulungen geben den Führungskräften die Möglichkeit, ihre Fachkenntnisse zur Arbeitszeitregelung und Einsatzplanung zu vertiefen und die vorhandenen EDV-Arbeitsmittel besser anzuwenden.

Ein wichtiges Instrument zur Verringerung des Fachkräftemangels ist die Ausbildung. CASA REHA erhöhte im Berichtsjahr die Zahl der Ausbildungsplätze auf 376 (2013: 369). Weiterhin wurden Maßnahmen getroffen, um geeignete Hilfskräfte zu motivieren, sich zur Fachkraft weiterzubilden.

Zur Absicherung des Zinsrisikos von variabel verzinsten Darlehen wurden SWAP-Geschäfte abgeschlossen. Dadurch sind künftige Zinszahlungen fest einplanbar.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist bis zum Oktober 2016 durch bestehende Bankfinanzierungen sichergestellt. Der Fortbestand der Gesellschaft ist über diesen Zeitraum hinaus von der erfolgreichen Refinanzierung abhängig. Wir gehen davon aus, dass eine Refinanzierung erfolgreich vereinbart werden kann.

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
31.12.2013
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 706.489,67 40.249,41
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 849.738,96 576.335,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 322.701.729,47 322.701.729,47
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 56.475.587,21 44.938.655,08
3. Ausleihungen an Gesellschafter 1.347.300,00 0,00
380.524.616,68 367.640.384,55
382.080.845,31 368.256.969,62
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.758,00 19.516,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.115.036,98 27.998.510,19
3. Sonstige Vermögensgegenstände 625.343,83 602.090,56
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.338,97 0,00
19.755.477,78 28.620.116,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.313,95 12.858,75
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 28.037.727,40 14.228.516,62
429.904.364,44 411.118.461,74

Passiva

31.12.2014
31.12.2013
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 91.740.379,00 91.740.379,00
III. Verlustvortrag -105.993.895,62 -93.106.604,42
IV. Jahresfehlbetrag -13.809.210,78 -12.887.291,20
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 28.037.727,40 14.228.516,62
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 12.856.328,00 10.984.896,05
2. Sonstige Rückstellungen 2.695.274,79 2.537.538,23
15.551.602,79 13.522.434,28
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 146.591.293,80 143.763.041,77
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 732.111,82 537.599,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 226.939.491,26 206.319.167,14
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.032.434,28 46.931.083,94
5. Sonstige Verbindlichkeiten 57.430,49 45.135,44
(davon aus Steuern € 45.135,44 ; Vorjahr T€ 58)
414.352.761,65 397.596.027,46
429.904.364,44 411.118.461,74

Gewinn- und Verlustrechnung

2014
2013
1. Umsatzerlöse 11.095.841,04 10.295.157,25
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.770.293,04 2.919.562,78
13.866.134,08 13.214.720,03
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 43.323,69 450,00
43.323,69 450,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.623.358,91 2.716.768,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 641.887,86 535.545,44
3.265.246,77 3.252.313,54
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 391.705,61 126.193,51
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.979.255,80 7.808.283,87
7. Zwischenergebnis 1.186.602,21 2.027.479,11
8. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 18.803.754,56 17.937.837,44
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 898.841,41 2.398.000,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.483.906,40 3.505.610,34
(davon von verbundenen Unternehmen € 2.408.224,36; Vorjahr T€ 2.335)
(davon vom Gesellschafter € 47.300,00; Vorjahr T€ 0)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.886.062,80 31.857.339,48
(davon an verbundene Unternehmen € 2.301.199,91.; Vorjahr T€ 1.988)
(davon an Gesellschafter € 20.620.324,12; Vorjahr T€ 18.792)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12.310.641,04 -10.784.412,59
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.488.631,64 2.093.039,00
14. Sonstige Steuern 9.938,10 9.839,61
15. Jahresfehlbetrag -13.809.210,78 -12.887.291,20

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss ist gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches maßgebend.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die dabei zugrunde gelegte wirtschaftliche Nutzungsdauer entspricht in der Regel den steuerlichen AfA-Tabellen. Die Anlagengüter werden linear abgeschrieben.

Selbständig nutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten € 150,00, aber nicht € 1.000,00 (zzgl. USt) übersteigen, werden ab dem Geschäftsjahr 2008 konzerneinheitlich in einem Jahressammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Anteilsrechte wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten wird grundsätzlich durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel und das Eigenkapital sind zum Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital wird gemäß § 272 HGB bilanziert. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014, einschließlich der Anschaffungs- oder Herstellungskosten und kumulierten Abschreibungen, wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Angaben zum Anteilsbesitz und Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift

gemäß § 264 Abs. 3 HGB / § 264 b

Die Casa Reha Holding GmbH ist zu mindestens 20 % an den nachfolgenden Gesellschaften beteiligt. Die Aufstellung umfasst unmittelbare und mittelbare Beteiligungen.

Anteile am Nominalkapital
Gesellschaft Sitz % T€ Eigenkapital
T€
Jahresergebnis
T€
1. CASA REHA Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 12.235 16.422 0*
2. ProVITA Heimbetriebsgesellschaft mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 26 7.298 0***
3. Seniorenheim Lehndorfer Hof GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 26 26 0*
4. Senioren DSC GmbH Dienstleistungs- und Service Center 1) Karlsruhe 100 25 103 0*
5. Haus Altkönig Heimbetriebsgesellschaft mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 125 260 0*
6. CASA REHA Heimbetriebsgesellschaft mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 100 6.049 0*
7. Seniorenresidenz am Erlenhofsee Betriebsgesellschaft mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 82 0*
8. Seniorenpflegeheim GmbH Bad Neustadt a. d. Saale Bad Neustadt a. d. Saale 75,0** 100 592 283
9. F & B Senioren Service-Center GmbH 1) Karlsruhe 100 25 94 0*
10. S & K Textil Senioren Dienstleistungs-Center GmbH 1) Karlsruhe 100 25 25 0*
11. NON – FOOD Handelsgesellschaft für Seniorenbedarf mbH 1) Karlsruhe 100 26 26 0*
12. CASA REHA Altenpflegeheim GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 427*
13. CASA REHA VIII Immobilienverwaltungs- gesellschaft Objekt Lollar mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 26 26 0*
14. CASA REHA IX Immobilien Beteiligungs- gesellschaft Objekt Lollar mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 26 26 0*
15. CASA REHA VIII Immobiliengesellschaft Objekt Lollar mbH & Co. KG Oberursel (Taunus) 100 5 -23 -1
16. XXIV. CASA REHA Immobilien-verwaltungsgesellschaft mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 23 0
17. XXVIII. CASA REHA Immobilien-verwaltungsgesellschaft mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 22 0
18. XX. Casa Reha Verwaltungs- und Immobilienerwerbs GmbH & Co. KG Oberursel (Taunus) 100 6 -694 -14
19. CASA REHA Seniorenpflegeheim GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 1.260 0*
20. Sozialkonzept Betriebs- und Beteiligungs GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
21. Sozialkonzept Barbarahof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
22. Sozialkonzept Charlottenhof Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 51 51 0*
23. Sozialkonzept Christinenhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
24. Sozialkonzept Dorotheenhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 158 0*
25. Sozialkonzept Herminenhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
26. Sozialkonzept Lorettahof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 76 0*
27. Sozialkonzept Mariettenhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 64 0*
28. Sozialkonzept Cäcilienhof Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 307 307 0*
29. Sozialkonzept Friederikenhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 26 26 0*
30. Sozialkonzept Helenenhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 181 0*
31. Sozialkonzept Luisenhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 220 0*
32. Sozialkonzept Magdalenenhof Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 102 102 0*
33. Sozialkonzept Marienhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
34. Sozialkonzept Im Rosenpark GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
35. Sozialkonzept Schulze-Kathrinhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
36. Sozialkonzept Sophienhof GmbH Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen 1) Oberursel (Taunus) 100 51 369 0*
37. Sozialkonzept Katharinenhof Betriebsgesellschaft sozialer Einrichtungen mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 511 639 0*
38. Go Drachenfelssee 506. V V GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
39. Go Drachenfelssee 510. V V GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 327 0*
40. ALTER EGO Siebenundvierzigste Beteiligungsgesellschaft mbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 18 -1
41. SoTec GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
42. Sozialkonzept Beteiligungs GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 25 25 0*
43. Servex Dienstleistungs GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 30 30 0*
44. Sozial Service Einrichtungs- und Geschäftsbesorgungs GmbH 1) Oberursel (Taunus) 100 102 102 0*
45. Afaria Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Lollar KG Wiesbaden Wiesbaden 94 5 -886 18
46. Astella Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Wiesbaden Wiesbaden 94 5 -92 42
47. Aparma Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Wiesbaden Wiesbaden 94 5 -23 -3

* Nach Ergebnisübernahme.

** Die restlichen 25 % werden von Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt a. d. Saale gehalten.

*** Die Gesellschaft hat als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 15.08.2014 einen Teil des Vermögens (Kommanditanteil an der ProVITA Heimbetriebsgesellschaft mbH & Co KG AG Bad Homburg, HRA 3338 der Casa Reha Heimbetriebsgesellschaft mbH AG Bad Homburg HRB 6541) als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung übernommen.

1) Diese Gesellschaften nehmen die Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses und Lageberichtes nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften in Anspruch.

Die CASA REHA VIII Immobiliengesellschaft Objekt Lollar mbH & Co. KG, Oberursel, hat sich an der Afaria Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Lollar KG, Wiesbaden, mit einer Kommanditeinlage in Höhe von T€ 5 beteiligt. Die Gesellschaft wurde insbesondere zum Zweck des Erwerbs, der Bebauung und Vermietung der Immobilie in Lollar im Jahr 1998 gegründet. In 2009 hat die Gesellschaft eine Beteiligung in Höhe von T€ 5 an der Astella Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG erworben. Weiterhin hält die Haus Altkönig Heimbetriebsgesellschaft mbH, Oberursel, eine Beteiligung an der Aparma Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Wiesbaden, in Höhe von T€ 5.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit T€ 18.804 (Vorjahr: T€ 17.938) aus Unternehmensverträgen und ansonsten aus dem laufenden Lieferung- und Leistungsverkehr.

Eigenkapital

Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung (€ 28,0 Mio.) besteht ein Rangrücktritt auf das Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 227 Mio.

Rückstellungen

Die Rückstellungen beinhalten Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 12.856. Davon entfallen T€ 2.253 auf Steuern des laufenden Geschäftsjahres.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen hauptsächlich aus Bonus- und anderen personalbezogenen Rückstellungen (T€ 1.888), Rückstellungen für Steuerberatung (T€ 315), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 146) und Rückstellungen für Archivierung (T€ 60).

Verbindlichkeiten

Die Art und Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeiten bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
31.12.2014
T€
31.12.2013
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 427 146.164 0 146.591 143.763
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 732 0 0 732 538
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.033 0 0 40.033 46.931
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 116 0 226.824 226.940 206.319
5. Sonstige Verbindlichkeiten 57 0 0 57 45
– davon aus Steuern: T€ 57 (Vorjahr: T€ 45 )
41.365 146.164 226.824 414.353 397.596

Ein Kredit in Höhe von ursprünglich T€ 155.386 für den Erwerb der Anteile an der CASA REHA Unternehmensgruppe bei der RBS Frankfurt ist durch Abtretungen von Geschäftsanteilen an Tochterunternehmen gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit T€ 14.148 (Vorjahr: T€ 12.867) aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr, mit T€ 899 (Vorjahr: T€ 2.398) aus Ergebnisabführungsverträgen (Verlustübernahmen) sowie mit T€ 24.986 (Vorjahr: 31.666) aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zukünftige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 27.244. Diese betreffen ausschließlich Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Bezug auf Pflegeheimimmobilien, welche von Unternehmen der CASA REHA Gruppe betrieben werden.

Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

T€
2015 2.355
2016 2.259
2017 2.259
2018 2.259
2019 2.259
ab 2020 15.853
27.244

Erläuterungen zur GuV

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Umsatzerlöse beinhalten die Erträge aus den Verwaltungsverträgen in Höhe von T€ 7.500 sowie Erträge aus Stromlieferverträgen in Höhe von T€ 3.596.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 212 (Vj. T€ 372) enthalten. Sie resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Latente Steuern:

Latente Steuern werden für Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Handels- und der Steuerbilanz gebildet, die sich voraussichtlich zukünftig wieder ausgleichen werden. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde der derzeit gültige Steuersatz von rd. 30 % (Körperschaft- und Gewebesteuer) bzw. bei den Gesellschaften, die nicht gewerbesteuerpflichtig sind, ein Steuersatz von rd. 16 % zu Grunde gelegt.

Neben den eigenen latenten Steuern weist die Casa Reha Holding AG als Organträgerin auch die latenten Steuern ihrer Organgesellschaften aus.

Aktive bzw. passive latente Steuern ergeben sich aus folgenden Sachverhalten:

Bilanzielle Differenzen
EUR
Aktive latente Steuern (+)/ passive latente Steuern (-)
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.831.451 1.142.730
Finanzanlagen 12.676.982 2.080.470
Forderungen 12.215 1.933
Rückstellungen 2.310.062 – 371.786

Aus den oben genannten Sachverhalten besteht zum Bilanzstichtag ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 wird kein Gebrauch gemacht.

Geschäftsführung

Herr Dr. Humayun Kabir, Oberursel, Geschäftsführer verschiedener Gesellschaften der Casa Reha Gruppe ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Frau Judith Barth, Röhrmoos, CFO, ist einzelvertretungsberechtigt und unterliegt den Beschränkungen des § 181 BGB.

Herr Ralf Licht, Diplom-Ingenieur Architekt, Münster ist gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer vertretungsberechtigt und unterliegt den Beschränkungen des § 181 BGB.

Geschäftsführervergütung

Die Geschäftsführung erhielt im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von T€ 1.307 von der Gesellschaft.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 13.809.210,78 auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 15 (Vorjahr 13).

Angabe nach § 285 Nr.17 HGB

Auf die Angaben nach § 285 Nr.17 HGB wird im Einzelabschluss verzichtet, da dies zu einem späteren Zeitpunkt im Konzernabschluss erfolgt.

Konzernverhältnisse

Alleinige Gesellschafterin ist die Casa Reha Luxembourg S.àr.l., Luxembourg. Die Casa Reha Holding GmbH, Oberursel (Taunus) stellt als Mutterunternehmen im Sinne der §§290ff. HGB einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.

 

Oberursel (Taunus), den 14.08.2015

Judith Barth, Geschäftsführerin

Dr. Humayun Kabir, Geschäftsführer

Ralf Licht, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
01.01.2014
Zugänge
Abgänge
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 88.165,57 799.843,60 0,00 888.009,17
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 762.649,86 531.505,57 0,00 1.294.155,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 322.701.729,47 0,00 0,00 322.701.729,47
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 44.938.655,08 11.536.932,13 0,00 56.475.587,21
3. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 1.347.300,00 0,00 1.347.300,00
367.640.384,55 12.884.232,13 0,00 380.524.616,68
368.491.199,98 14.215.581,30 0,00 382.706.781,28
Abschreibungen
01.01.2014
Zugänge
Abgänge
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 47.916,16 133.603,34 0,00 181.519,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.314,20 258.102,27 0,00 444.416,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
234.230,36 391.705,61 0,00 625.935,97
Restbuchwerte
31.12.2014
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 706.489,67 40.249,41
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 849.738,96 576.335,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 322.701.729,47 322.701.729,47
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 56.475.587,21 44.938.655,08
3. Ausleihungen an Gesellschafter 1.347.300,00 0,00
380.524.616,68 367.640.384,55
382.080.845,31 368.256.969,62

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Casa Reha Holding GmbH, Oberursel (Taunus), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-

sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Pflichtgemäß weisen wir darauf hin, dass der mittel- und langfristige Fortbestand der Gesellschaft durch Risiken bedroht ist, die im Abschnitt „Chancen- und Risikobericht“ des Lageberichts dargestellt sind. Dort ist ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft vom erfolgreichen Abschluss einer Refinanzierung der bestehenden Bankdarlehen abhängig ist.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 14. August 2015

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lars Müller, Wirtschaftsprüfer

ppa. Judith Schaub, Wirtschaftsprüfer

Der Abschluss zum 31.12.2014 wurde am 04.11.2015 festgestellt.

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