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„Captain America: Brave New World“ – Der neue Hulk, ein epischer Showdown und ein Ausblick auf Marvels Zukunft

MattLieu (CC0), Pixabay
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Der neue Hulk und ein kaputter Frieden

In „Captain America: Brave New World“ stehen Sam Wilson (Anthony Mackie), der neue Captain America, und die Welt vor einer neuen Bedrohung: Präsident Thaddeus „Thunderbolt“ Ross (Harrison Ford) verwandelt sich in den roten Hulk. Doch das ist nur eines von vielen Problemen, die der Film behandelt.

Die Handlung dreht sich um ein geopolitisches Chaos rund um Adamantium, das in den Überresten eines im Indischen Ozean gestrandeten Celestials (siehe „Eternals“) entdeckt wurde. Ein globaler Vertrag, der die Nutzung des wertvollen Elements regeln soll, droht zu scheitern, als Ross und andere Weltführer bei einem Gipfel im Weißen Haus Ziel eines Mordanschlags werden – ausgelöst durch Gedankenkontrolle.

Hinter der Attacke steckt Samuel Sterns (Tim Blake Nelson), der als „The Leader“ bekannt ist. Der gamma-verstrahlte Wissenschaftler, der schon in „The Incredible Hulk“ sein Unwesen trieb, sinnt auf Rache an Ross, der ihn einst in einer geheimen Einrichtung gefangen hielt. Sterns manipuliert Ross und entfesselt letztendlich dessen Hulk-Transformation, um Chaos und Krieg zwischen den USA und Japan zu provozieren.

Das Finale: Red Hulk gegen Captain America

Nachdem Captain America Sterns‘ Plan eines Dritten Weltkriegs durchkreuzt, enthüllt Sterns einen letzten, teuflischen Schachzug: Ross, dessen Herz krank ist, wurde durch Sterns‘ manipulative Medikamente mit Gamma-Strahlung angereichert, die ihn schließlich in den roten Hulk verwandelt.

Es kommt zum Showdown im Rosengarten des Weißen Hauses. Der Kampf zwischen Red Hulk und Captain America verwüstet große Teile von Washington, D.C. Doch Sam besiegt den übermächtigen Gegner nicht mit roher Gewalt, sondern durch Überzeugung. Ross wird daraufhin ins berüchtigte Unterwasser-Gefängnis „The Raft“ gebracht und tritt von seinem Amt zurück.

Überraschungsgäste und Cameos

„Brave New World“ bietet auch einige bekannte Gesichter. Bucky Barnes alias der Winter Soldier (Sebastian Stan) kehrt zurück, um Sam in einem Moment der Selbstzweifel zu unterstützen. Als Sams Partner Joaquin Torres (Danny Ramirez) schwer verletzt wird, fragt sich Sam, ob er den Super-Soldaten-Serum-Weg hätte gehen sollen. Doch Bucky erinnert ihn daran, dass Steve Rogers ihn nicht wegen seiner Stärke, sondern wegen seiner Persönlichkeit als Nachfolger wählte.

Auch Ruth Bat-Seraph (Shira Haas), eine neue Verbündete, zeigt Interesse an Bucky – der sich angeblich auf eine politische Karriere vorbereitet. „Er ist 110 Jahre alt“, witzelt Sam. „Damit kann ich arbeiten“, entgegnet sie.

Die Post-Credit-Szene: Ein Blick auf Marvels Zukunft

Nach den Ereignissen des Films gibt es – wie gewohnt – eine Szene nach dem Abspann. Sterns und Ross sitzen nun beide im Raft. Sterns nutzt die Gelegenheit, um Sam eine düstere Warnung zu geben: „Glaubst du, ihr seid die einzigen, die diese Welt beschützen können? Glaubst du, das ist die einzige Welt?“

Mit dieser Andeutung wird klar, dass Marvel wieder einmal das Multiversum ins Spiel bringt. Die Szene bereitet die Bühne für „Avengers: Secret Wars“, in dem Helden und Schurken aus alternativen Universen gegeneinander antreten werden.

Fazit:
„Captain America: Brave New World“ verbindet politische Intrigen, explosive Action und emotionale Momente, während Sam Wilson endgültig als neuer Captain America etabliert wird. Gleichzeitig wird die Zukunft des MCU angedeutet, mit einem klaren Fokus auf das Multiversum und den nächsten großen Avengers-Film. Fans müssen sich jedoch noch bis 2027 gedulden, um zu erfahren, was Marvels nächste große Saga bringt.

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