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Bund deutscher Treuhandstiftungen – kommt nicht zwangsläufig die Insolvenz?

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Von der Logik her sicherlich, wenn nicht die Protagonisten noch über eigene freie Gelder verfügen, die sie für die Fortführung des Geschäftsbetriebes einsetzen können. Die Konten dürften seit den Maßnahmen der Staatsanwaltschaft nicht verfügbar sein. Hier dürfte nichts mehr gehen. Irgendwann muss also Oliver Over sicherlich darüber nachdenken, den Schritt der Insolvenzanmeldung zu gehen, schon aus der gesetzlichen Notwendigkeit heraus, um nicht in den Verdacht der Insolvenzverschleppung zu geraten.

Alles, was da gerade bei der BWF Stiftung passiert, ist sicherlich ein Schlag für viele Vertriebler ins Gesicht. Vertriebler, die auch auf die handelnden Personen insgesamt vertraut haben. Die Enttäuschung dürfte bei diesen nun überaus groß sein. Einen Vorwurf wird man den Vertrieblern aus meiner Sicht aber nicht machen können, denn Sie alle haben den Film vermutlich schon gesehen, wenn es eine Täuschung war, dann war die perfekt. So perfekt, dass weder unabhängige Wirtschaftsprüfer noch andere Personen überhaupt den Verdacht haben konnten, „das ist kein echtes Gold“. Trotzdem werden natürlich wieder die Anlegerschutzanwälte auf die Vertriebler losgehen, denn bei der Stiftung wird wenig bis nichts zu holen sein. Ob das dann erfolgreich sein wird, liegt immer in der Entscheidung der Gerichte. Insgesamt gesehen, ist das, was wir bis heute wissen, ein „Trauerspiel“ das zu einem Kriminalfall wird, wenn die Informationen sich bestätigen, die Gomopa gestern Abend in einem Artikel veröffentlicht hat. Den Beitrag hatten wir ja verlinkt. Es wird nicht die letzte „Kopfschüttelnachricht“ gewesen sein, in diesem Zusammenhang. Noch ist das alles wie eine Wundertüte „an jeder Ecke eine neue Überraschung“.

Auch dieser Artikel ist interessant

http://www.presseanzeiger.de/pa/BWF-Stiftung-Wirtschaftspruefer-Norbert-Wojciechowski-bestaetigt-725786

 

 

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