Nach diesem Ergebnis muss man diese Frage stellen. Als Fan von Borussia Mönchengladbach habe ich von Anfang an nicht verstanden, warum man Rouven Schröder und Eugen Polanski verpflichtet hat.
Rouven Schröder ist für mich ein Wandervogel, der Borussia vermutlich vor allem als berufliche Station betrachtet: Entweder es klappt – oder eben nicht. Die aktuelle Mannschaft zeigt zudem, dass Schröder nicht gut genug eingekauft hat. Vor allem hätte er zur neuen Saison einen neuen Trainer präsentieren müssen. Jetzt darf er sich vermutlich genau danach umschauen.
Die erneute Niederlage in Freiburg hat deutlich gemacht: Diese Mannschaft wird gegen den Abstieg spielen, wenn es nicht gelingt, das Ruder sofort herumzureißen. Allerdings frage ich mich, wer das in diesem Verein noch bewerkstelligen soll. Im Tagesgeschäft gibt es auf den entscheidenden Positionen kaum noch jemanden, bei dem man das Gefühl hat, dass er seinen Job mit echtem Herzblut für Borussia Mönchengladbach ausübt.
Borussia Mönchengladbach hat das Spiel nicht nur verloren, BMG ist vorgeführt worden von Freiburg, um das einmal deutlich zu sagen.
Jedes Jahr das selbe, Ole Werner ist frei.