Am Samstag sorgten Bombendrohungen für erhebliche Unruhe in den MDR-Landesfunkhäusern in Erfurt und Magdeburg. Beide Standorte wurden vorsorglich geräumt, um die Sicherheit der Mitarbeiter und Anwesenden zu gewährleisten. Die Polizei rückte sofort mit einem Großaufgebot an, inklusive Sprengstoffspürhunden, die die Gebäude gründlich durchsuchten. Glücklicherweise konnten keine verdächtigen Gegenstände gefunden werden.
Trotz der brisanten Situation betonten die Behörden, dass für die Öffentlichkeit zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr bestand. „Aufgrund der Gesamtumstände wurde nicht von einer Ernsthaftigkeit der Drohungen ausgegangen“, erklärte ein Polizeisprecher. Dennoch wurden Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet.
Die vorsorglichen Maßnahmen, einschließlich der Evakuierung, verliefen reibungslos, und die betroffenen Gebäude konnten nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden. Für die betroffenen Mitarbeiter und Zuschauer war es ein kurzer Moment der Sorge, der jedoch dank des schnellen Einsatzes der Sicherheitskräfte rasch aufgelöst wurde. Nun liegt es an den Ermittlern, die Verantwortlichen hinter diesen Drohungen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.
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