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Bayern-Fans fordern: „Legt dem Uli endlich ein Mikrofon-Verbot auf!“

jorono (CC0), Pixabay
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Es gibt im deutschen Fußball drei Naturgesetze:

  1. Der HSV steigt fast auf.
  2. Schalke hat finanzielle Probleme.
  3. Uli Hoeneß gibt garantiert ein Interview, das irgendwo wieder Chaos verursacht.

Diesmal hat sich Bayerns Ehrenpräsident den Fall Nick Woltemade vorgenommen – und natürlich ist mal wieder Lothar Matthäus schuld. Wer auch sonst? Wahrscheinlich ist Lothar laut Uli demnächst noch verantwortlich für Regen in München und die steigenden Bierpreise auf dem Oktoberfest.

Hoeneß erklärte jetzt allen Ernstes, Bayern hätte Woltemade locker für 50 Millionen bekommen. LOCKER! Quasi schon eingetütet. Wahrscheinlich stand der Spieler laut Uli schon mit Bayern-Schal vor der Säbener Straße und suchte nur noch einen Parkplatz.

Doch dann kam Lothar.

Der Fernseher ging an, Matthäus sprach irgendwo in ein Mikrofon – und plötzlich kostete Woltemade statt 50 Millionen angeblich 80. Zack. Transfer kaputt. Willkommen im Bundesliga-Universum von Uli Hoeneß.

Man muss sich das mal vorstellen:
Da sitzen in Stuttgart hochbezahlte Manager, analysieren Daten, führen wochenlange Verhandlungen, rechnen Bonuszahlungen aus – und am Ende entscheidet einfach Lothar Matthäus beim Espresso im Sky-Studio den Marktwert.

Im Grunde müsste die Bundesliga künftig nur noch fragen:

„Lothar, was kostet der denn?“

Und fünf Minuten später:

„Okay, dann plus 20 Millionen.“

Natürlich konnte Uli sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. Matthäus nutze seine Position aus, um Bayern zu schaden. Klar. Vermutlich sitzt Lothar inzwischen nachts zuhause mit Bayern-Trikot-Voodoo-Puppen und plant die nächste Preisexplosion.

Als Bayern-Fan fragt man sich allerdings langsam etwas anderes:
Wer gibt Uli eigentlich immer noch Interviews?

Der Mann ist 74 und führt Pressegespräche inzwischen wie ein enttäuschter WhatsApp-Gruppenadmin:

  • ständig Ärger mit Lothar
  • alle sind schuld
  • früher war alles besser
  • und irgendeiner hat wieder „nicht alle Tassen im Schrank“

Man wartet eigentlich nur noch darauf, dass Hoeneß demnächst erklärt:

„Wir hätten damals auch Messi geholt, aber dann hat Matthäus gesagt, der sei ganz gut.“

Das Schönste an der Geschichte:
Woltemade wechselte am Ende für 75 Millionen nach Newcastle. Also ziemlich genau in dem Bereich, den Stuttgart offenbar ohnehin wollte. Aber nein – laut Uli hat natürlich allein Lothar mit einem Halbsatz den gesamten Transfermarkt der Premier League beeinflusst. Der Mann ist offenbar nicht TV-Experte, sondern menschlicher Marktwert-Booster.

Trotzdem muss man sagen:
Ohne Hoeneß wäre der deutsche Fußball nur halb so unterhaltsam. Andere Vereine machen Transfers. Bayern produziert nebenbei noch tägliche Seifenopern.

Und irgendwo sitzt Lothar Matthäus wahrscheinlich grinsend vorm Fernseher und denkt sich:

„Wenn ich jetzt sage Florian Wirtz ist 300 Millionen wert, kriegt Uli morgen Schnappatmung.“

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