Charles Barkley hat mal wieder bewiesen: Wenn irgendwo ein Mikrofon eingeschaltet ist, dauert es maximal drei Minuten, bis er jemandem erklärt, warum dessen Karriere eigentlich vorbei ist. Diesmal traf es Draymond Green und die Golden State Warriors.
Barkleys Diagnose: Die Warriors-Dynastie sei endgültig Geschichte. „Es ist vorbei“, verkündete Sir Charles mit der Feinfühligkeit eines Presslufthammers. Alte Teams würden eben alt werden. Tragisch, aber laut Barkley ungefähr so überraschend wie Regen in England.
Draymond Green ließ das natürlich nicht auf sich sitzen und konterte live bei „Inside the NBA“ mit einem kleinen Seitenhieb: Sein Ziel sei es jedenfalls nicht, irgendwann so auszusehen wie Barkley damals im Rockets-Trikot.
Autsch.
Doch Barkley wäre nicht Barkley, wenn er darauf nicht sofort mit der Selbstsicherheit eines Mannes reagieren würde, der sich selbst grundsätzlich für ein Naturgesetz hält. In mehreren Radiointerviews erklärte er trocken: „Ich trete nicht nach unten.“ Green sei zwar ein guter Spieler – aber „nicht auf meinem Level“.
Nebenbei teilte Barkley noch einmal gegen die Warriors aus. Vier Jahre Play-in-Turnier seien schließlich kein Ruhm, sondern eher die NBA-Version eines dauerhaften TÜV-Nachtermins. „Wenn Golden State relevant wäre, würde Draymond nicht mit mir im Studio sitzen“, stichelte Barkley weiter.
Besonders ironisch: Während Green Barkleys Houston-Jahre verspottete, waren diese statistisch gar nicht so katastrophal. Der damals bereits über 33-jährige Barkley legte bei den Rockets immer noch starke Zahlen auf, spielte mit Olajuwon und Drexler um den Titel – und scheiterte erst im Westen an Utah.
Aber Fakten waren in diesem Streit ohnehin nie das Wichtigste. Es geht schließlich um NBA-Egos. Und davon besitzen Barkley und Draymond ungefähr genug für eine komplette Expansion Franchise.
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