Heftige Regenfälle haben in Wellington zu massiven Überschwemmungen geführt und die Behörden zum Handeln gezwungen. Für die Hauptstadt wurde der Notstand ausgerufen, nachdem innerhalb kürzester Zeit extreme Niederschlagsmengen niedergingen.
Binnen weniger als einer Stunde fielen laut Bürgermeister Andrew Little rund 77 Millimeter Regen – ein Rekordwert. Die Folgen: Überflutete Straßen, weggerissene Fahrzeuge, Erdrutsche und beschädigte Häuser.
Evakuierungen und Einschränkungen
Mehrere Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, ein 60-jähriger Mann wird vermisst. Schulen blieben geschlossen, Flüge am Flughafen wurden gestrichen. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, unnötige Wege zu vermeiden und sich auf weitere Unwetter vorzubereiten.
Extreme Wetterlage verschärft sich
Die aktuelle Lage kommt nur wenige Tage nach einem Zyklon, der bereits für schwere Schäden auf der Nordinsel gesorgt hatte. Experten sehen in solchen Ereignissen ein zunehmendes Muster extremer Wetterlagen, das mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird.
Appell der Behörden
Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass sich die Situation weiter zuspitzt. Bewohner gefährdeter Gebiete wurden aufgefordert, frühzeitig Schutz zu suchen oder vorübergehend bei Freunden und Familie unterzukommen.
Der Ausnahmezustand zeigt erneut, wie schnell Naturgewalten selbst moderne Städte an ihre Grenzen bringen können.
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