Asylleistungen

In Deutsch­land nahmen 2013 rund 225 000 Personen Regel­leistungen nach dem Asyl­bewerber­leistungs­gesetz in Anspruch. Im Ver­gleich zum Vor­jahr entsprach dies einem Plus von rund 36 %. Die meisten Leistungs­empfänger­innen und -empfänger kamen aus Asien (41 %) und Europa (38 %). Der Groß­teil der Personen aus Asien stammte aus dem Nahen und dem Mittleren Osten: 20 % von ihnen hatten die afghanische Staats­bürger­schaft, je 13 % waren irakische oder syrische Staats­bürger.

Die Zahl der Leistungs­empfänger­innen und -empfänger aus Afghanistan und Syrien ist in den ver­gangenen Jahren stark gestiegen – Haupt­ursache sind vermutlich die an­haltenden Konflikte in diesen Ländern: So hat sich die Zahl der Personen aus Afghanistan seit 2010 mehr als verdoppelt (+ 119 %). Die Zahl der Personen aus Syrien hat besonders im Ver­gleich zum Vor­jahr (2012) deutlich zugenommen (+ 55 %). Afghanistan und Syrien wiesen Ende 2013 laut UNHCR mit 2,6 Millionen bzw. 2,5 Millionen Flücht­lingen welt­weit die höchsten Flücht­lings­zahlen auf.

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