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nolingue (CC0), Pixabay
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Die Diskussionen rund um das Geschäftsmodell der TGI AG reißen nicht ab. Besonders kritisch äußern sich inzwischen auch Personen aus der internationalen Rohstoff- und Minenbranche.

Ein langjähriger Rohstoffexperte, der nach eigenen Angaben seit Jahrzehnten weltweit Minenprojekte vermittelt und begleitet hat — darunter auch Goldminen — reagierte nach Vorstellung des TGI-AG-Konzepts äußerst skeptisch. Seine spontane Reaktion:
„Gibt es wirklich Leute, die so blöd sind, so etwas zu glauben?“

Eine Aussage, die durchaus als klare Bewertung des Modells verstanden werden kann.

Der Branchenkenner verweist vor allem auf die Realität internationaler Rohstoffgeschäfte. Erst vor kurzem habe er selbst erneut eine Mine vermittelt — Kaufpreis rund 50 Millionen Dollar. Entscheidend dabei:
Solche Transaktionen liefen weltweit praktisch immer unter enger Einbindung staatlicher Stellen ab.

Denn in vielen Ländern besitzen Staaten umfangreiche Rechte an Bodenschätzen oder kontrollieren direkt die Vergabe, Förderung und Übertragung von Minenrechten. Ohne staatliche Genehmigungen und offizielle Verfahren seien größere Rohstoffgeschäfte kaum möglich.

Genau hier sehen Kritiker erhebliche Widersprüche zu manchen öffentlich beworbenen Modellen im Bereich Gold-, Rohstoff- oder Beteiligungssysteme. Denn dort werde häufig der Eindruck vermittelt, Anleger könnten vergleichsweise unkompliziert an großen Gold- oder Minengeschäften partizipieren.

Insider aus der Branche halten solche Darstellungen oft für wenig realistisch.

Hinzu kommt:
Der internationale Rohstoffmarkt gilt als hochkomplex, stark reguliert und kapitalintensiv. Bereits die Prüfung einer Mine, die Absicherung von Förderrechten, Umweltauflagen, staatliche Beteiligungen sowie politische Risiken erfordern normalerweise umfangreiche juristische und wirtschaftliche Prüfungen.

Experten warnen deshalb seit Jahren davor, bei angeblichen Gold- oder Rohstoff-Investments besonders genau hinzusehen — vor allem dann, wenn hohe Renditen, einfache Beteiligungsmodelle oder aggressive Vertriebsstrukturen im Vordergrund stehen.

Der Fall zeigt erneut:
Zwischen der Realität internationaler Rohstoffgeschäfte und den Werbeversprechen mancher Investmentmodelle liegen offenbar oft Welten.

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