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Alles nur Show? Bei der Männerfreundschaft von Infantino und Trump wird sich das schon regeln lassen

GraphicMama-team (CC0), Pixabay
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Die FIFA steht mal wieder unter Beschuss — diesmal allerdings nicht wegen fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen oder Katar, sondern wegen ihrer Ticketpreise für die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. New York und New Jersey haben nun offiziell Ermittlungen gegen den Weltverband eingeleitet. Der Vorwurf:
überteuerte Tickets, künstliche Verknappung und verwirrende Sitzplatztricksereien.

Oder anders gesagt:
Die FIFA hat offenbar beschlossen, Fußballfans künftig wie Käufer von Luxus-Yachten zu behandeln.

Besonders schön:
Während normale Fans stundenlang in digitalen Warteschlangen festhingen, explodierten die Ticketpreise munter Richtung Mond. Gruppenspiele für mehrere hundert Dollar, Finaltickets offiziell bis knapp 11.000 Dollar — und auf Weiterverkaufsplattformen sogar bis zu zwei Millionen Dollar.

Zwei Millionen.
Für ein Fußballspiel.
Dafür bekommt man in manchen Ländern bereits ein Schloss, drei Eigentumswohnungen oder den kompletten Kader eines Regionalligisten.

Die amerikanischen Generalstaatsanwälte sind nun wenig begeistert und werfen der FIFA vor, Fans möglicherweise gezielt verwirrt zu haben. Erst wurden Stadionbereiche verkauft, später plötzlich neue „Premium-Zonen“ erfunden. Einige Käufer fanden sich danach angeblich statt auf Topplätzen plötzlich hinter dem Tor oder irgendwo am Rand des Stadions wieder.

Das Ganze klingt inzwischen weniger nach Fußball-WM und mehr nach einem Live-Experiment der Wall Street.

Doch seien wir ehrlich:
Am Ende wird vermutlich alles halb so wild. Denn wenn zwei Männer wissen, wie man aus großen Events gigantische Geldmaschinen macht, dann sind es FIFA-Boss Gianni Infantino und Donald Trump.

Die beiden verbindet schließlich seit Jahren eine fast schon herzliche Männerfreundschaft. Infantino schwärmt regelmäßig von Trump, Trump liebt große Shows, große Stadien und noch größere Einnahmen.

Da stellt sich natürlich die Frage:
Vielleicht ist das ganze Theater am Ende ohnehin nur großes öffentliches Empörungskino?

Denn irgendwo wird sich bestimmt noch ein Auftrag für eine Trump-Firmengruppe, ein VIP-Deal, ein Luxus-Hospitality-Paket oder eine „strategische Partnerschaft“ finden lassen — und plötzlich reden wieder alle lieber über die „historische WM“ statt über Ticketpreise wie für einen Flug zum Mars.

Die FIFA selbst schweigt natürlich souverän zu den Vorwürfen. Vermutlich arbeitet man intern bereits an der nächsten Ticketkategorie:
„Ultra Mega Platinum Front Row Presidential Experience“.

Preis:
nur eine kleine Niere und die Altersvorsorge.

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