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Allergolabor AG: Amtsgericht Hamburg ordnet vorläufige Insolvenzverwaltung an

geralt (CC0), Pixabay
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Über das Vermögen der Allergolabor AG mit Sitz in Hamburg ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Das geht aus einem Beschluss des Amtsgerichts Hamburg vom 3. Juni 2026 hervor (Az.: 67a IN 126/26).

Das Unternehmen, das unter anderem Dienstleistungen im Bereich der Allergiediagnostik sowie die gemeinsame Nutzung von Laboreinrichtungen für Ärzte anbietet, steht damit unter vorläufiger Insolvenzverwaltung.

Nach Angaben des Gerichts wurde die vorläufige Verwaltung des Vermögens am 3. Juni 2026 um 11:23 Uhr angeordnet. Gleichzeitig setzte das Gericht den Hamburger Rechtsanwalt Nils Krause als vorläufigen Insolvenzverwalter ein.

Für die Allergolabor AG bedeutet dies erhebliche Einschränkungen bei der Verfügung über ihr Vermögen. Künftige Verfügungen des Unternehmens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters rechtswirksam.

Das Gericht hat zudem die Schuldner der Gesellschaft aufgefordert, Zahlungen nur noch unter Beachtung der gerichtlichen Anordnung zu leisten. Damit soll sichergestellt werden, dass Vermögenswerte im laufenden Verfahren geschützt werden.

Die Allergolabor AG hat ihren Sitz in den Hohen Bleichen in Hamburg und wird laut Handelsregister von Vorstand Marco Krefter vertreten.

Ob und wann ein reguläres Insolvenzverfahren eröffnet wird, ist derzeit noch offen. Im Rahmen des vorläufigen Verfahrens wird nun geprüft, ob ausreichend Insolvenzmasse vorhanden ist und welche Sanierungs- oder Fortführungsmöglichkeiten für das Unternehmen bestehen.

Gegen die Entscheidung des Amtsgerichts kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen Rechtsmittel eingelegt werden. Die vorläufige Insolvenzverwaltung bleibt davon jedoch zunächst unberührt.

Mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung reiht sich die Allergolabor AG in die Liste der Unternehmen ein, die angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen den Schutz eines Insolvenzverfahrens in Anspruch nehmen müssen. Wie es für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und Geschäftspartner weitergeht, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.

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