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Adiós Cabrio-Chaos!

Josmanu1970 (CC0), Pixabay
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Ibiza – Insel der Träume, Beats und … Parkplatzprobleme. Die Baleareninsel greift nun hart durch: Wer von Juni bis September mit dem Auto anreisen will, muss sich auf eine neue Realität einstellen. Nur noch 20.000 Touristenfahrzeuge dürfen täglich auf die Insel – und 16.000 davon sind sowieso schon Mietwagen. Bleiben also 4.000 Plätze für den Rest der rollenden Urlaubsnation. Wer zu spät bucht, bleibt am Hafen stehen – oder wird vielleicht per Katapult auf Mallorca geschossen.

Vicent „Verkehrsberuhiger“ Mari, Ibizas Regierungschef, erklärte dem Lokalblatt mit der Gelassenheit eines Strandbademeisters bei Windstärke 10:

„Wir müssen etwas tun, bevor Ibiza endgültig zu einer rollenden Mietwagenmesse mit Strandoption wird.“

Auto = Anmeldungspflicht

Ab sofort gilt: Wer sein heißgeliebtes Wohnmobil auf der Fähre mitschleppen will, muss vorher eine Anmeldung abgeben UND einen Campingplatz reservieren. Wer das vergisst, darf stattdessen im Hafen übernachten – wahlweise auf dem Autodach oder zwischen streikenden Holländern.

Motorräder bleiben cool – aber nur auf zwei Rädern

Zweiräder sind von der Regelung ausgenommen, weil man offenbar hofft, dass die Partytouristen mit Sonnenbrillen auf Vespa-Rollern weniger Schaden anrichten als in vollklimatisierten SUVs mit integriertem Proseccospender.

Spanien im Touristen-Schock

Die Maßnahme kommt nicht von ungefähr: In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Fahrzeuge auf Ibiza vervierfacht – vermutlich inklusive der Wägen, die nur für ein Insta-Selfie auf dem Parkplatz von Ushuaïa geparkt wurden.

Ganz Spanien ächzt unter der Touristenmasse: In Barcelona sprechen Anwohner nur noch in Flüsterton, weil sie Angst haben, als Sehenswürdigkeit markiert zu werden. Auf den Kanaren forderten Demonstrierende:

„Kanaren haben eine Grenze.“
(Ob das auch für Handtuch-Reservierungen gilt, bleibt unklar.)

Airbnb? Adiós, auch euch!

Die spanische Regierung hat zudem mehr als 65.000 Airbnb-Inserate gelöscht. Die Ursache? Mietpreise steigen schneller als der Mojito-Konsum im August. Ein Mann in Madrid versuchte gar, eine 9-m²-Kammer mit Stockbett als „urbanes Refugium mit historischem Charme“ für 1.500 Euro anzubieten. Seine Anzeige wurde gelöscht. Und er auch.

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