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250 Jahre USA

Herolind08 (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag einen UFC-Kampfabend auf dem Gelände des Weißen Hauses ausgerichtet. Die Veranstaltung ist Teil der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten und fiel zugleich auf Trumps 80. Geburtstag.

Für das Event wurde auf dem Südrasen des Weißen Hauses ein UFC-„Octagon“ aufgebaut, über dem eine riesige Stahlkonstruktion mit dem Namen „The Claw“ errichtet wurde. Trumps Auftritt gemeinsam mit UFC-Präsident Dana White wurde von einem Überflug von zwölf Militärjets begleitet.

Die Veranstaltung stieß bei vielen Trump-Anhängern auf Begeisterung, wurde jedoch auch von Kritikern und einigen Republikanern skeptisch betrachtet. Während vor dem Weißen Haus Proteste stattfanden, strömten Besucher in die eingerichteten Fan-Zonen und Bereiche mit Großbildübertragungen.

Zuvor hatte Trump bekannt gegeben, dass nach wochenlangen diplomatischen Bemühungen eine Vereinbarung mit dem Iran erzielt worden sei. Unmittelbar nach dem UFC-Event wollte er zum G7-Gipfel weiterreisen.

Treffen mit Wirtschaftselite am Ring

Am Rande der Veranstaltung wurde Trump mit mehreren prominenten Gästen gesehen. Dazu gehörte David Ellison, Vorstandschef von Paramount Skydance, dessen Unternehmen kürzlich die Genehmigung der US-Regierung für eine bedeutende Medienfusion erhalten hatte. Auch Meta-Chef Mark Zuckerberg begrüßte den Präsidenten persönlich und nahm später an einem Gruppenfoto mit Trump, Ellison und Dana White teil.

Die Trump-Familie geschlossen vertreten

Nahezu die gesamte unmittelbare Familie des Präsidenten war bei „UFC Freedom 250“ anwesend. Neben First Lady Melania Trump nahmen unter anderem Donald Trump Jr., Eric Trump, Ivanka Trump, Tiffany Trump sowie deren Ehepartner teil. Barron Trump saß hinter seinen Eltern. Auch mehrere Enkelkinder des Präsidenten besuchten die Veranstaltung.

Publikum singt „Happy Birthday“

Nach dem dritten Kampf stimmten Teile des Publikums ein „Happy Birthday“ für den Präsidenten an. Trump verfolgte die Kämpfe aufmerksam, applaudierte mehrfach und tauschte sich regelmäßig mit Dana White aus.

UFC-Champion aus Fan-Bereich eskortiert

Für Aufsehen sorgte der amtierende UFC-Mittelgewichts-Champion Sean Strickland. Obwohl er nicht offiziell zum Kampfprogramm gehörte, erschien er beim UFC-Fanfest nahe dem Weißen Haus. Nach Angaben der US-Parkpolizei zog seine Anwesenheit große Aufmerksamkeit auf sich und führte zu Unruhe unter den Besuchern. Sicherheitskräfte eskortierten ihn daraufhin ohne Zwischenfälle aus dem Bereich und brachten ihn zurück zu seinem Hotel. Gegen Strickland wurden keine Maßnahmen wie Festnahme oder Anzeige eingeleitet.

Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen

Rund um das Weiße Haus und das Veranstaltungsgelände galt ein außergewöhnlich hohes Sicherheitsniveau. Neben dem Secret Service waren unter anderem die Nationalgarde, die US-Parkpolizei, die Washingtoner Stadtpolizei sowie Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums im Einsatz. Das Gelände wurde durch hohe Sicherheitszäune abgesichert, zusätzlich kamen Überwachungshubschrauber, gepanzerte Fahrzeuge, Scharfschützenteams und verdeckte Einsatzkräfte zum Einsatz.

Die Organisatoren rechneten mit mehr als 100.000 Besuchern im Bereich der Ellipse, die die Kämpfe auf Großbildschirmen verfolgen konnten. Weitere rund 4.000 Gäste befanden sich direkt auf dem Gelände des Weißen Hauses.

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