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2. Bundesliga – Trainerfrage in Hannover, Fürth bindet Sillah und Kiel schöpft neue Hoffnung

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Die 2. Bundesliga geht in den sechsten Spieltag – und die Ausgangslage könnte kaum unterschiedlicher sein. Während Hertha BSC mit fünf Siegen aus fünf Spielen die Tabelle anführt und der 1. FC Nürnberg ebenfalls noch ungeschlagen ist, wartet Holstein Kiel weiterhin auf den ersten Erfolg. Die größte Unruhe herrscht allerdings bei Hannover 96: Nach der Trennung von Christian Titz bereitet Interimscoach Lars Barlemann die Mannschaft auf das Spiel gegen Bochum vor.

Hannover 96: Erste personelle Fortschritte unter Barlemann

In Hannover stand auch am Mittwoch die neue Trainersituation im Mittelpunkt. Lars Barlemann leitete die zweite Einheit der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den VfL Bochum.

Personell gab es immerhin Fortschritte. Waniss Taibi und Franz Roggow konnten wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren, absolvierten allerdings noch individuelle Programme. Boris Tomiak, Jean Hugonet und Mustapha Bundu arbeiteten separat in der Arena. Co-Trainer Levent Sürme übernahm nach Vereinsangaben in dieser Woche sportliche Sonderaufgaben.

Damit bleibt Hannover vor dem ersten Pflichtspiel nach dem Titz-Aus personell eingeschränkt. Gleichzeitig wird das Bochum-Spiel zu einem ersten Hinweis darauf, wie stark Barlemann kurzfristig in die Mannschaft eingreifen wird.

Greuther Fürth: Omar Sillah bleibt mindestens bis 2028

Eine der konkretesten Personalentscheidungen der vergangenen 24 Stunden kommt aus Fürth. Das Kleeblatt hat die vereinsseitige Option bei Omar Sillah vorzeitig gezogen. Damit ist der 23-Jährige mindestens bis 2028 gebunden.

Sillah gehört zu den positiven Überraschungen der bisherigen Saison. Nach einer wenig erfolgreichen Leihe nach Aachen hat er sich im Sommer zurückgekämpft und zuletzt als Einwechselspieler mehrfach entscheidende Akzente gesetzt. Gegen Bochum erzielte er den Ausgleich zum 1:1.

Am Freitag wartet bereits das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg.

1. FC Magdeburg: Müller zurück, Chávez angeschlagen

Magdeburgs Trainer Petrik Sander gab am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Fürth-Spiel neue Personalinformationen bekannt.

Lubambo Musonda fehlt weiterhin langfristig wegen seines Achillessehnenrisses. Felipe Chávez ist nach einem Schlag auf das Knie angeschlagen. Positiv für den FCM: Tobias Müller ist nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder spielberechtigt.

Sander erwartet in Fürth ein stabileres Spiel als bei früheren spektakulären Duellen beider Mannschaften. Rund 1.264 Magdeburger Anhänger sollen das Team begleiten.

Holstein Kiel: Drei Rückkehrer machen Hoffnung

Beim Tabellenletzten gibt es vor dem Spiel gegen Osnabrück wichtige positive Nachrichten.

Steven Skrzybski, Giorgi Kvilitaia und Andu Kelati sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Auch Sebastian Schonlau arbeitete wieder teilweise mit, für einen Einsatz am Wochenende kommt die Partie allerdings noch zu früh.

Kapitän Jonas Meffert machte gleichzeitig keinen Hehl daraus, wie groß der Druck inzwischen geworden ist. Kiel besitzt nach fünf Spieltagen nur drei Punkte und wartet als einziger Zweitligist noch auf einen Sieg. Meffert sprach offen von der großen Sehnsucht nach dem ersten Dreier.

Hertha BSC: Perfekter Start – jetzt wartet Dresden

Bei Hertha gab es im 24-Stunden-Zeitraum keine große neue Personalentscheidung. Sportlich bleibt die Lage dafür außergewöhnlich: fünf Spiele, fünf Siege, 15 Punkte.

Am Samstagabend wartet unter Flutlicht Dynamo Dresden. Die Berliner reisen damit als ungeschlagener Tabellenführer zum derzeitigen Tabellen-17.

Am Mittwoch startete außerdem der Mitgliedervorverkauf für den späteren Kinderspieltag gegen Greuther Fürth. Die sportlich wesentlich wichtigere Frage ist aber, ob Hertha in Dresden auch den sechsten Sieg im sechsten Ligaspiel schafft.

1. FC Nürnberg: Unbesiegt zum KSC

Auch der Club gehört zu den großen Gewinnern des bisherigen Saisonstarts. Nürnberg steht nach fünf Spielen mit 13 Punkten auf Rang zwei und hat wie Hertha bereits 15 Treffer erzielt.

Am Mittwoch gab es keine größere neue Personalnachricht aus dem Profiteam. Der FCN veröffentlichte unter anderem weitere Terminierungen sowie einen Rückblick auf das erste Jahr von Adam Markhiyev beim Verein.

Sportlich wartet am Samstag das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC.

1. FC Heidenheim: Mit zwölf Punkten nach Bielefeld

Heidenheim reist als Tabellendritter nach Ostwestfalen. Der Bundesliga-Absteiger besitzt nach fünf Partien zwölf Punkte und hat damit den Übergang in die 2. Bundesliga bislang gut bewältigt.

Der Verein veröffentlichte am Mittwoch seinen ausführlichen Gegnercheck zu Arminia Bielefeld. Parallel wurde bekannt, dass der Schwäbische Turnerbund sein Engagement beim FCH ausbaut.

VfL Wolfsburg: Sportlich ruhiger Mittwoch

Beim VfL Wolfsburg gab es am Mittwoch keine neue große Profipersonalie. Die wichtigsten Vereinsmeldungen betrafen Ticket- und Fanfragen.

Wegen der Internationalen Zuliefererbörse stehen rund um die Volkswagen Arena aktuell weniger Parkplätze zur Verfügung. Der Verein bittet deshalb bereits für das Heimspiel gegen Darmstadt um frühzeitige Anreise.

Sportlich besitzt Wolfsburg acht Punkte und steht auf Rang fünf. Am Freitagabend kommt Darmstadt.

1. FC Kaiserslautern: Braunschweig im Blick

Beim FCK gab es innerhalb des Berichtszeitraums keine neue große Kaderentscheidung. Am Mittwoch wurde die Pressekonferenz mit Trainer Torsten Lieberknecht für das Spiel gegen Eintracht Braunschweig angekündigt.

Die Ausgangslage ist interessant: Kaiserslautern hat erst vier Gegentreffer kassiert und stellt damit eine der stabileren Defensivreihen der Liga, während Braunschweig bereits zwölfmal getroffen hat, aber ebenfalls zwölf Gegentore hinnehmen musste.

Energie Cottbus: Mit Rückenwind gegen St. Pauli

Energie kommt mit viel Selbstvertrauen aus dem 3:0 beim Karlsruher SC. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurde keine größere neue Profipersonalie bekannt.

Die Lausitzer stehen bei sieben Punkten und haben bereits 13 Tore erzielt – nur Hertha und Nürnberg trafen häufiger.

Am Sonntag empfängt Energie den FC St. Pauli.

VfL Bochum: Umbau im Nachwuchs

Beim VfL Bochum kamen die frischesten Nachrichten am Mittwoch aus dem Nachwuchsbereich. Nach dem Abgang von Max Kögel stellt sich das Talentwerk neu auf. Dennis Grote übernimmt zunächst interimistisch Aufgaben als Kaderplaner und Scout für U19 und U21.

Außerdem verlor Bochums Auswahl zum Auftakt der neuen Bundesliga Talent Series mit 2:5 gegen Holstein Kiel. Positiv war die Rückkehr von Jaden Kibbe nach längerer Verletzungspause.

Für die Profis zählt am Sonntag jedoch ausschließlich das Gastspiel beim kriselnden Hannover 96.

FC St. Pauli: Cottbus als nächste Prüfung

Aus dem Profibereich von St. Pauli gab es im betrachteten Zeitraum keine größere neue Personalentscheidung.

Nach fünf Spielen besitzen die Hamburger sechs Punkte und stehen im Tabellenmittelfeld. Am Sonntag geht es zu Energie Cottbus.

VfL Osnabrück: Soziales Engagement vor Kiel

Beim VfL Osnabrück stand am Mittwoch ein gesellschaftliches Thema im Mittelpunkt. Die gemeinsame Aktion „Jedes Kind zählt“ mit Terre des Hommes brachte mehr als 5.000 Euro für Kinderrechte ein.

Sportlich reist der Aufsteiger am Samstag nach Kiel. Osnabrück besitzt sechs Punkte, Holstein dagegen nur drei. Für beide Mannschaften ist das direkte Duell deshalb schon früh in der Saison von großer Bedeutung.

Karlsruher SC: Broschinski-Ausfall bleibt schwere Hypothek

Im unmittelbaren 24-Stunden-Zeitraum gab es beim KSC keine neue große Verletzungsmeldung. Weiterhin besonders schwer wiegt jedoch die unmittelbar zuvor bekannt gewordene Entscheidung bei Moritz Broschinski.

Der Angreifer muss wegen eines Teilrisses des hinteren Syndesmosebandes operiert werden und fällt voraussichtlich bis zum Jahresende aus.

Am Mittwoch veröffentlichte der KSC unter anderem einen neuen Podcast sowie organisatorische Informationen. Am Samstag kommt der bislang ungeschlagene 1. FC Nürnberg in den Wildpark.

Eintracht Braunschweig: Sportlich keine neue Großmeldung

Bei der Eintracht stand am Mittwoch vor allem die vereinsinterne Kommunikation im Mittelpunkt. Der Klub veröffentlichte eine Zusammenfassung seines sogenannten Verstetigten Dialogs.

Eine neue größere Personalentscheidung aus der Profimannschaft wurde nicht vermeldet. Braunschweig reist am Samstag nach Kaiserslautern.

Arminia Bielefeld: Ungewöhnlicher Besuch im Training

In Bielefeld gab es einen prominenten Besuch aus einer anderen Sportart. Die Tennisprofis Yannick Hanfmann und Kevin Krawietz schauten bei der Mannschaft vorbei und absolvierten mit den Arminen einige sportliche Wettbewerbe.

Für die Tabelle ist allerdings das Sonntagsspiel gegen Heidenheim entscheidend. Bielefeld besitzt vier Punkte und benötigt nach drei Niederlagen aus den ersten fünf Partien dringend ein Erfolgserlebnis.

SV Darmstadt 98: Nach dem ersten Sieg nach Wolfsburg

Darmstadt hatte zuletzt mit dem 2:1 gegen Bielefeld den ersten Saisonsieg gefeiert. Am Mittwoch standen vor allem Ticketthemen im Vordergrund: Der Mitgliedervorverkauf für die Oktober-Heimspiele begann.

Am Freitag eröffnet Darmstadt gemeinsam mit Wolfsburg den sechsten Spieltag.

Dynamo Dresden: Hertha kommt zum Topspiel

Bei Dynamo war der Mittwoch vor allem von Vereins- und Fanaktivitäten geprägt. Rund 1.400 Kinder nahmen an zwei Bewegungstagen am Rudolf-Harbig-Stadion teil.

Sportlich wartet am Samstagabend allerdings die schwerstmögliche Aufgabe: Tabellenführer Hertha BSC kommt nach Dresden. Dynamo steht mit vier Punkten auf Rang 17.

Das Gesamtbild der 2. Bundesliga

Hertha und Nürnberg bestimmen derzeit die Spitze, während Kiel als einziges Team noch sieglos ist. Die größte kurzfristige Unsicherheit herrscht in Hannover. Die stärkste Personalnachricht des Tages kommt dagegen aus Fürth mit der vorzeitigen Verlängerung von Omar Sillah. In Kiel könnten mehrere Rückkehrer zum entscheidenden Faktor werden, während Magdeburg vor dem Freitagsspiel zumindest wieder auf Tobias Müller zurückgreifen kann.

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