In Spanien ist ein weiterer Fall einer Hantavirus-Infektion bestätigt worden. Wie das spanische Gesundheitsministerium mitteilte, wurde ein Passagier des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“, der sich bereits in Quarantäne befand, positiv auf das Virus getestet.
Nach Angaben der Behörden bleibt das Risiko für die allgemeine Bevölkerung trotz des neuen Falls weiterhin gering. Der betroffene Patient wurde inzwischen in eine Hochisolierstation des Militärkrankenhauses Gomez Ulla in Madrid verlegt.
Bereits zuvor war ein anderer spanischer Passagier kurz nach dem Verlassen der „Hondius“ positiv getestet worden. Insgesamt wurden nach der Evakuierung des Kreuzfahrtschiffs 14 spanische Passagiere vorsorglich in das Militärkrankenhaus eingeliefert.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuletzt erklärt, dass im Zusammenhang mit dem Hantavirus-Ausbruch an Bord der „Hondius“ bislang zwölf bestätigte oder vermutete Infektionsfälle registriert wurden. Drei Menschen kamen dabei ums Leben, darunter auch eine deutsche Passagierin.
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