Die große Reunion – und dann das: Die Pussycat Dolls haben den Großteil ihrer geplanten US-Tour abgesagt. Der Grund ist so simpel wie bitter für jede Popband: zu wenige verkaufte Tickets.
Nicole Scherzinger, Ashley Roberts und Kimberly Wyatt hatten ihr Comeback groß angekündigt – neue Single, Welttournee, Nostalgie pur. Doch bei genauerem Blick auf die Nordamerika-Termine wurde offenbar klar: Die Hallen bleiben zu leer. Ergebnis: Fast alle Shows gestrichen, nur ein Auftritt bei WeHo Pride in Los Angeles bleibt bestehen.
In Europa sieht die Lage ganz anders aus. Dort laufen die Verkäufe deutlich besser, einige Konzerte sind sogar schon ausverkauft. Die Botschaft der Band klingt entsprechend optimistisch: Man wolle die Shows zu einem echten Erlebnis für die Fans machen – vor allem für jene, die seit den 2000ern dabei sind.
Warum es in den USA nicht funktioniert hat? Vermutlich eine Mischung aus hohen Ticketpreisen, zu großen Arenen – und vielleicht auch der Erkenntnis, dass Nostalgie nicht überall gleich gut zieht.
Für Fans auf der anderen Seite des Atlantiks heißt es nun: Geld zurück statt „Don’t Cha“ live. In Europa dagegen dürfen sich die Zuschauer weiter auf ein Comeback freuen – inklusive aller Hits, Erinnerungen und vermutlich einer guten Portion „Hätten wir mal lieber hier angefangen“.
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