ZIRCON Immobilien jetzt auch bei Rechtsanwälten in der Kritik

Auch wir hatten das Unternehmen ja in der Kritik auf unserer Webeseite, die sich dann aber etwas relativiert hatte, als uns  ein Verantwortlicher des Unternehmen, Andreas Greiling, die aktuelle Situation erläutert hatte. Stimmt das so wie Herr Greiling uns das erläutert hat, dann können wir bestimmte Zahlungsverzögerungen durchaus nachvollziehen. Nicht jedes Bauvorhaben  (Projektentwicklung) läuft so, wie man dies ursprünglich angedacht und geplant hatte, dann können solche unschönen Situationen für das Unternehmen und den Anleger entstehen. Solche Dinge muss man dann rechtzeitig und offen zu den Kunden kommunizieren, um solche Diskussionen  überhaupt erst gar nicht aufkommen zu lassen. Hier könnte das Unternehmen das eine oder andere vielleicht versäumt haben. Trotzdem,“dass hier das Kind in den Brunnen gefallen sein könnte“, sehen wir nicht.Hier die Mitteilung des Rechtsanwaltes:

„Die Zircon Immobilien Invest GmbH hat für den Erwerb, den Bau oder die Sanierung von Wohnhäusern im Raum Berlin und Potsdam Darlehen bei privaten Anlegern aufgenommen. Im Beteiligungsprospekt wurden potentiellen Anlegern dabei sogenannte Nachrangdarlehen angeboten, die nach einer kurzen Laufzeit von 18 Monaten unter Zinsen von 10 % p.a zurückbezahlt werden sollten.

Exkurs:

Bei Nachrangdarlehen besteht für Anleger bereits bei Vertragsschluss ein Totalverlustrisiko ihrer Einlagen. Zudem werden (Zins-)Ansprüche immer erst nachrangig gegenüber anderen Gläubigern bedient. Schon beim bekannten Energiekonzern Prokon (mittlerweile in der Insolvenz) wurden solche Nachrangdarlehen an Anleger ausgeteilt, die später einen herben Verlust ihrer Einlagen hinnehmen mussten.

Im später abgeschlossenen Darlehensvertrag mit der Zircon waren dagegen bereits 36 Monate Laufzeit ausgewiesen. Begründet wurde diese Verlängerung als ein zusätzlicher Zeitpuffer, der aber wahrscheinlich nicht gebraucht würde.

Eine Zinszahlung haben Anleger bis heute nicht erhalten. Das liege – nach Auskunft des Unternehmens – an unerwarteten Verzögerungen. Eine Hinhaltetaktik? Laut ersten Meldungen ist nach fast 2 Jahren noch kein einziger Neubau begonnen worden. Zudem bestehen Unstimmigkeiten an den aufgelisteten Referenzen des Unternehmens. Diese sollen nicht alle der Zircon GmbH zuzuordnen sein.  Ein Anleger der keine Lust mehr hat, sich länger hinhalten zu lassen, sollte prüfen, ob eine komplette Rückabwicklung der Beteiligung möglich ist.“

14 Kommentare

  1. Vermittler 12. Mai 2016
    • snott 11. Juli 2016
      • wies 24. August 2016
        • hans 25. August 2016
          • Anleger68 26. August 2016
    • snott 2. August 2016
  2. auchanleger 5. März 2016
  3. Rechtsbeistand 2. März 2016
  4. D. Durchblick 28. Januar 2016
  5. brendel 21. Januar 2016
  6. feig 19. Januar 2016
  7. wollschläger 14. Januar 2016
  8. Anleger 15. Dezember 2015
  9. dr. steens 14. Dezember 2015

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