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„X-Akten“ in Frankreich geöffnet: Ermittlungen gegen Elon Musks Meinungskarussell

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Die französische Justiz hat genug vom Social-Media-Cabaret à la Elon Musk. Wie gestern bekannt wurde, ermitteln die Behörden nun offiziell gegen Musks Onlineplattform X – früher bekannt als Twitter, heute eher bekannt für Verwirrung, Verschwörung und virtuelle Schlägereien im Kommentarbereich.

Verdacht: Politische Einflussnahme durch Algorithmuszauberei.

Die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau bestätigte die Ermittlungen und erklärte, man untersuche, ob die Algorithmen von X etwa so neutral sind wie ein Croissant in einer Diätküche. Im Fokus: ein System, das anscheinend bestimmte Meinungen mit digitalem Glitzerstaub überzieht – während andere Beiträge in den Tiefen des Feeds verschwinden wie ein Baguette in einer Studentenküche.

Musk mischt mit – oder rührt einfach nur alles um?

Der französische Cybersicherheitsguru und Parlamentsabgeordnete Eric Bothorel zeigte auf eine „offensichtliche Einmischung“ durch Musk seit dessen Übernahme des Plattform-Zoos im Jahr 2022. Er warnte vor einer sinkenden Meinungsvielfalt, was auf X inzwischen ungefähr bedeutet: Wer am lautesten brüllt, bekommt die meisten Retweets.

„Wir wollten eine Plattform für Diskussion, bekommen haben wir eine Arena für Meme-Kriege und digitale Machtdemonstrationen“, so ein frustrierter Nutzer, der anonym bleiben wollte – angeblich aus Angst vor einem algorithmischen Schattenbann und Elon persönlich.

Mehr Hass, weniger Herzchen

Eine zweite Beschwerde macht die Sache noch pikanter: Ein staatlicher Beamter für Cybersicherheit schlug Alarm wegen einer „wichtigen Algorithmusänderung“, die offenbar dazu geführt hat, dass Hass, Rassismus und politische Hämelawinen auf dem Vormarsch sind. Das Ganze sei eine „Attacke auf den demokratischen Diskurs“ – oder wie Musk es wohl nennen würde: Engagement Boost.

Die Plattform sei inzwischen so sicher wie ein Tinder-Date mit einem Verschwörungstheoretiker, bemängeln Kritiker. Das Ziel, ein „respektvolles Miteinander“ zu schaffen, sei ungefähr so realistisch wie eine Twitterdiskussion ohne Beleidigungen.

Frankreich sagt: C’est non!

Nun ermittelt die Justiz wegen „bandenmäßiger organisierter Änderung von Datenverarbeitungssystemen“ – was sehr förmlich klingt, aber eigentlich heißt: Irgendwer hat das Meinungskarussell gehackt und jetzt läuft’s rückwärts mit Turboboost.

Ob Elon Musk selbst demnächst in Paris einbestellt wird? Fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass er live auf X darüber twittert, philosophiert oder ein Meme postet – mit Sonnenbrille, Dogecoin und dem Satz: „Zensur ist uncool.“

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